Fehler bei Authentifizierung Kritische Sicherheitslücke bedroht Asus-Router mit AiCloud

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Eine kritische Sicherheitslücke bedroht Router des Herstellers Asus. Betroffen sind verschiedene Geräte mit der AiCloud-Funktion.

Wer einen Asus-Router mit der AiCloud-Funktion nutzt, sollte jetzt die Firmware updaten. Eine kritische Sicherheitslücke bedroht aktuell verschiedene Geräte des taiwanesischen Herstellers.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Wer einen Asus-Router mit der AiCloud-Funktion nutzt, sollte jetzt die Firmware updaten. Eine kritische Sicherheitslücke bedroht aktuell verschiedene Geräte des taiwanesischen Herstellers.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Bei der Schwachstelle CVE-2025-2492 (CVSS 9.2) handelt es sich laut eines Sicherheits­hinweises von Asus um eine fehlerhafte Authentifizierungskontrolle. Diese erlaubt es Angreifern mit speziellen Anfragen unbefugte Funktionen auf dem Gerät auszuführen. Weitere Details teilt der Hersteller nicht mit.

Bislang ist keine aktive Ausnutzung der Schwachstelle bekannt. Angreifer könnten die Router durch diese Lücke mit Malware infizieren oder sie in Distributed Denial-of-Service-Botnets (DDoS) einbinden.

Diese Asus-Router sind betroffen

Nach Angaben von Asus sind Router von der Schwachstelle betroffen, welche die AiCloud-Funktion aktiviert haben. AiCloud ist eine Funktion, die in einigen Asus-Routern integriert ist. Durch diese Funktion können Nutzer von jedem Ort auf alle Daten zugreifen, die auf USB-Laufwerken am Router angeschlossen sind.

Der Fehler in der Authentifizierungskontrolle findet sich in folgenden Firmware-Versionen wieder:

  • 3.0.0.4_382
  • 3.0.0.4_386
  • 3.0.0.4_388
  • 3.0.0.6_102

Eine vollständige Liste der betroffenen Router ist nicht verfügbar. Folgende Modelle könnten betroffen sein, wenn sie die oben genannten Firmware-Version besitzen:

  • RT-AC-Serie (z. B. RT-AC68U, RT-AC86U, RT-AC88U, RT-AC5300)
  • RT-AX-Serie (z. B. RT-AX56U, RT-AX58U, RT-AX88U, RT-AX86U, RT-AX82U)
  • GT-AC- und GT-AX-Serie (z. B. GT-AC2900, GT-AC5300, GT-AX11000)

Das sollten betroffene Nutzer beachten

Ist das eigene Gerät von der Schwachstelle betroffen, empfiehlt der Hersteller die bereitgestellten Sicherheitsupdates zu installieren. Außerdem sollten Nutzer auf unterschiedliche, starke Passwörter für WLAN und Router-Admin-Bereiche achten.

Für Nutzer von End-of-Life-Produkten, die keine Firmware-Updates mehr erhalten, empfiehlt Asus die AiCloud zu deaktivieren. Zudem sollten Admins alle Dienste, die aus dem Internet zugänglich sind, abgeschalten. Dazu gehören Fernzugriff über WAN, Portweiterleitung, DDNS, VPN-Server, DMZ, Port-Triggering und FTP-Dienste.

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