Vulnerability Management und Schwachstellenerkennung

Nessus Agents jetzt auch für Mac OS X und Linux

| Redakteur: Peter Schmitz

Nessus Agents unterstützt jetzt Schwachstellenerkennung unter Mac OS X und Red Hat/CentOS Linux. Außerdem gibt es eine tiefergehende Integration in MDM-Systeme von MobileIron und AirWatch.
Nessus Agents unterstützt jetzt Schwachstellenerkennung unter Mac OS X und Red Hat/CentOS Linux. Außerdem gibt es eine tiefergehende Integration in MDM-Systeme von MobileIron und AirWatch. (Bild: Tenable)

Nessus Agents deckt nun auch Mac OS X und Linux ab und hilf den Kunden von Tenable, ihre Angriffsoberfläche noch stärker zu minieren und den Einblick in das System mobiler und anderer schwer zu scannender Netzwerkgeräte zu vergrößern.

Tenable Network Security bringt im Bereich des kontinuierlichen Netzwerk-Monitoringeine interessante Neuerung: Nessus Agents unterstützt mit seiner neuesten Version die zusätzlichen Brtriebssysteme Mac OS X und Red Hat/CentOS Linux. Tenable will damit IT-Sicherheitsarchitekten, Analysten und Systemadministratoren dabei helfen, die Angriffsoberfläche des Unternehmensnetzwerks zu verringern und ihnen gleichzeitig mehr Einblick in Systeme, die für Vulnerability Management nur schwer oder gar nicht erreichbar sind geben.

Nessus Agents bietet umfangreiche Funktionen für Schwachstellen-Assessments, zudem befinden sich die Agenten lokal auf den Hosts und schicken nur die ermittelten Ergebnisse durchs Netz. Dies hilft Unternehmen Assessments durchzuführen, und Compliance-Regularien einzuhalten, ohne dabei die Systemressourcen zu überlasten.

Nessus Agents ist außerdem in der Lage Geräte zu scannen, die sich außerhalb des Netzwerks befinden oder während der planmäßigen Assessments ausgeschaltet sind. Damit will Tenable eine Erkennungslücke bei Scans von Laptops und tragbaren Geräten schließen, die sich nicht ständig im Netzwerk befinden. Sobald tragbare Geräte und andere Assets, die in heutigen, komplexen IT-Umgebungen zu finden sind, auf den Servern installiert sind, erkennt Nessus Agents Schwachstellen und Konfigurationen, die gegen Richtlinien verstoßen, sowie Malware. Zudem erkennt Nessus Agents auch, wo diese auf den Hosts installiert worden sind und berichtet die Ergebnisse zurück an den Server.

Nessus Agents bietet in der neuen Version die Möglichkeit, Audits der Konfiguration in der Rackspace Public Cloud durchzuführen, um sicherzustellen, dass Systeme, Netzwerke und Nutzer-Konten korrekt konfiguriert sind.
Nessus Agents bietet in der neuen Version die Möglichkeit, Audits der Konfiguration in der Rackspace Public Cloud durchzuführen, um sicherzustellen, dass Systeme, Netzwerke und Nutzer-Konten korrekt konfiguriert sind. (Bild: Tenable)

„Traditionell hat sich die Technologie zur Bewertung von Schwachstellen einfach auf den „Best Effort“-Ansatz gestützt und bei Netzwerk-Assessments nur so viele Assets wie möglich bewertet“ erklärt Adrian Sanabria, Senior Security Analyst, 451 Research. „Tenable konnte mit Hilfe von Agent-Technologie die Lücke schließen und ist nun in der Lage, Systeme zu bewerten, die kaum für Netzwerke-Scans zugänglich sind oder sich während des Scans nicht im Netzwerk befinden. Ein Agent-basierter Ansatz kann zudem Netzwerk-Scans im größeren Umfang durchführen. Damit erhalten Sicherheitsanalysten die Ergebnisse viel schneller als bei netzwerkbasierten Scans, selbst wenn dazu mehrere, verteiltet Scanner genutzt werden“.

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