Zentrale Verwaltung verschlüsselter USB-Sticks

Safestick-Managementlösung mit Passwort-Policys und Diebstahlschutz

27.01.2009 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Anwender können den Safesticks verschlüsselte Zugangsdaten für Web Services hinterlegen.
Anwender können den Safesticks verschlüsselte Zugangsdaten für Web Services hinterlegen.

Mit Safeconsole bietet Blockmaster jetzt eine Managementlösung für seine USB-Sticks mit Verschlüsselung an. Die Safesticks lassen sich mit dem Tool zentral verwalten oder zurücksetzen. Administratoren können Passwort-Policys festgelegen, Zertifikate speichern oder die Flashspeicher als Zugangsschlüssel für Online-Services definieren.

Mit den Safesticks vom Hersteller Blockmaster können Endanwender ihre vertraulichen Daten per Passwort schützen. Eine jetzt vorgestellte Managementlösung soll die zentrale Verwaltung der USB-Sticks für Organisationen erleichtern.

Das Safeconsole genannte Werkzeug ordnet jedem Safestick einen Anwender zu. Administratoren können mit dem Tool Passwortvorgaben festlegen und bestimmen, ob die Zugangsdaten periodisch gewechselt werden müssen. Mit der Funktion „Password Recovery“ lassen sich zudem vergessene Credentials zurücksetzen.

Das Feature „Weblogin“ macht die USB-Sticks zum Token für geschützte Webseiten, wie Outlook Web Access. Zugangsdaten werden verschlüsselt auf dem Flashspeicher abgelegt und lassen sich per Mausklick abrufen. Zudem lassen sich auf den Safesticks Zertifikate ablegen. Über diese sollen Anwendergruppen ohne Passworteingabe auf gemeinsame Datenpools zugreifen können.

Wichtige Daten lassen sich per „Publisher“ auf alle an Safeconsole registrierten Safesticks übertragen. Verlorene oder gestohlene Datenträger kann das Unternehmen automatisch remote sperren oder zurücksetzen.

In der DACH-Region werden Safestick und Safeconsole über den Distributor Prosoft angeboten. Safesticks sind in Größen zwischen 512 MByte und 64 GByte verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei knapp 40 Euro, das Topmodell kostet 790,80 Euro. Safeconsole ist ab 50 Lizenzen lieferbar, pro Jahr und Nutzer werden dann fünf Euro fällig. Ab 1.000 Nutzern verlangt der Anbieter nur noch vier Euro pro Lizenz.

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