Unternehmen verlieren den Überblick über ihre Daten. Um sensible Informationen angemessen schützen zu können, müssen sie alle ihre Daten erst sorgfältig klassifizieren. (Bild: © mnirat - stock.adobe.com)
Dark Data erhöht Risiken für die Datensicherheit

Wer Daten nicht klassifiziert, kann sie auch nicht schützen

Bis zu 80 Prozent der Unternehmensdaten gelten als Dark Data: Sie liegen unentdeckt in Backups, Shares und Cloud-Speichern, blockieren Speicher­platz und verbergen sensible Inhalte. Erst Data Discovery und automatisier­te Klassifizierung schaffen Sichtbarkeit, entfernen Altlasten und bilden die Basis für Zero Trust, abgestufte Richtlinien und gezielte Schutzmaßnahmen.

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Viele Solaranlagen hängen mit schwachen Passwörtern am Internet; NIS 2 bringt Haftung, aber verbindliche Standards für Zugriffskontrolle und Updates fehlen noch. (Bild: SolarEdge)
Wechselrichter am Internet: Europas Solaranlagen brauchen Cyberschutz

Warum Solaranlagen zur neuen Schwachstelle im Stromnetz werden

Europas Solarenergie kommt zu großen Teilen aus kleinen, vernetzten Anlagen mit internetfähigen Wechselrichtern – viele davon mit Standard-Passwörtern und ohne Firewall. NIS 2 macht Betreiber künftig für Cyber­angriffe haftbar, aber verbindliche Standards für Zugriffskontrolle und Updates fehlen noch. Wer jetzt auf sichere Authentifizierung, verschlüsselte Verbindungen und klare Wartungsverträge setzt, vermeidet teure Nachrüstungen und Haftungsrisiken.

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Der Cyber Resilience Act fordert ab 2027 Security by Design, OTA-Updates, SBOMs und 24-Stunden-Meldungen für vernetzte Produkte. (Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Cyber Resilience Act macht Security ab 2027 zur Zulassungspflicht

So bereiten sich Hersteller jetzt auf den Cyber Resilience Act vor

Ab 11. Dezember 2027 verlangt der Cyber Resilience Act von Herstellern vernetzter Produkte Security by Design, verschlüsselte OTA-Updates, vollständige SBOMs und Incident-Meldungen binnen 24 Stunden. Wer jetzt die Updatefähigkeit professionalisiert, seine Lieferketten transparent macht und Incident-Response-Prozesse etabliert, vermeidet Marktausschluss und nutzt Security als Wettbewerbsvorteil.

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Über 90 Prozent der Ransomware-Angriffe treffen das Active Directory, aber klassische Backups und manuelle Recovery scheitern meist unter Zeitdruck und Komplexität. (Bild: © Westlight - stock.adobe.com)
Active Directory ist Angriffsziel Nummer eins bei Ransomware

Warum die meisten Unternehmen ihr Active Directory nicht retten können

Über 90 Prozent der Ransomware-Angriffe zielen auf das Active Directory, aber die meisten Backups enthalten bereits kompromittierte Objekte oder veraltete Strukturen. Microsofts 29-Schritte-Wiederherstellung überfordert Teams unter Zeitdruck, manuelle Prozesse führen zu Fehlern und schaffen Einfallstore für erneute Angriffe. Es braucht forensische Analyse in isolier­ten Umgebungen, Validierung sauberer Backups und Automatisierung. Prävention allein reicht nicht mehr.

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