Malware-Scan per Rescue Disk

Antivirus Boot CDs im Test – System und Dateien im Notfall retten

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Avira Antivir Rescue System

Avira Antivir Rescue System (Archiv: Vogel Business Media)

Das Avira Antivir Rescue System hat eine Größe von 221 MB. Das zu scannende System sollte über einen Arbeitsspeicher (RAM) mit mindestens 512 MB verfügen, Avira empfiehlt 750 MB.

Lizenzbedingungen muss man beim Start nicht akzeptieren, somit können auch Unternehmen zur Not mit dem Antivir Rescue System arbeiten. Avira stellt täglich eine aktuelle Version des Rescue System online, ein manuelles Update lässt sich bei bestehender Kabelverbindung anstoßen.

Die grafische Oberfläche mit Maus-Unterstützung vereinfacht in diesem Fall die Navigation innerhalb des Linux-Live-Systems. Einen Datei-Browser bringt die Rettungs-CD nicht mit, dafür aber zumindest eine Konsolenanwendung (Shell). Der Anwender kann zwischen etlichen Sprachen wählen, darunter finden sich alle gängigen europäischen.

Intelligente System-Prüfung reduziert Scan-Dauer

Drei Scan-Methoden stehen dem Anwender zur Auswahl: Die Optionen „Bootsektor“ und „Komplett“ erklären sich von selbst. Beim intelligenten System-Scan entscheidet die Engine, welche Dateien geprüft werden. Dadurch lässt sich die Scan-Dauer um etwa die Hälfte reduzieren.

Neben allgemeiner Malware erkennt das Antivir Rescue System bei Bedarf Dialer, Backdoor-Clients sowie Ad- und Spyware. Weitere frei wählbare Gefahrenkategorien sind Security Privacy Risks (Programme mit ungewöhnlicher Datenübertragung) und Laufzeitpacker. Darüber hinaus kann man auch Spiele und Witz-Programme in den Scan einbeziehen.

Malware-Funde kann man zunächst einmal nur protokollieren. Infizierte Dateien lassen sich mithilfe dieser Rescue-Disk allerdings auch reparieren und ganz zur Not komplett entfernen. Für den Scan unseres Testsystems benötigte das Avira Antivir Rescue System kaum mehr als 50 Minuten bei fast 191.000 untersuchten Dateien.

Inhalt

  • Seite 1: Notnagel Rescue Disk
  • Seite 2: AVG Rescue CD
  • Seite 3: Avira Antivir Rescue System
  • Seite 4: F-Secure Rescue CD
  • Seite 5: Kaspersky Rescue Disk
  • Seite 6: Fazit

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