Malware-Scan per Rescue Disk

Antivirus Boot CDs im Test – System und Dateien im Notfall retten

Seite: 4/6

Firmen zum Thema

F-Secure Rescue CD

F-Secure Rescue CD (Archiv: Vogel Business Media)

In allen Belangen spartanisch kommt die F-Secure Rescue CD 3.11.x daher: Die heruntergeladene ISO-Datei umfasst 119 MB, die Linux-Live-CD bietet wie die AVG-Lösung eine englische Text-GUI. Navigation und Bedienung erfolgen also ausschließlich über Tasten und Tastenkombinationen.

Nach dem automatischen Update findet man letztlich auch nur die beiden Scan-Optionen „Master Boot Record“ (MBR) und „Windows Drive“. Weitere Tools sind nicht vorhanden. All das ist aber nicht zwingend negativ zu sehen, da unerfahrene Anwender bis hierhin nichts falsch machen können.

In den Lizenzbestimmungen besteht F-Secure auf einer nicht-kommerziellen Verwendung der Antivirus-Lösung. Laut Scan-Bericht wurden im Rahmen der kompletten Systemprüfung nur wenig mehr als die rund 100.000 erwähnten Dateien geprüft. Trotzdem hat die F-Secure-Engine rund 110 Minuten für den Scan benötigt – und somit länger als die Konkurrenzprodukte.

Die Berichts- und Übersichtsfunktion gibt nur die wichtigsten Informationen zu Fehlern und möglichen Bereinigungen wieder, manuelle Anpassungen lassen sich nicht vornehmen. Auch bietet die Lösung keine Möglichkeit an, wie man mit infizierten Dateien verfahren möchte.

Inhalt

  • Seite 1: Notnagel Rescue Disk
  • Seite 2: AVG Rescue CD
  • Seite 3: Avira Antivir Rescue System
  • Seite 4: F-Secure Rescue CD
  • Seite 5: Kaspersky Rescue Disk
  • Seite 6: Fazit

(ID:2049487)