Studie von Bitdefender belegt Sorgen der Verbraucher Anwender fürchten Auswirkungen von KI auf Datenschutz und Sicherheit

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Bitdefender zeigt, dass Anwender hinsichtlich Künstlicher Intelligenz (KI) vor allem Auswirkungen auf Datenschutz und IT-Sicherheit fürchten. Zudem halten die Security-Experten KI für eine bislang beispiellose Bedrohung für die digitale Sicherheit.

Eine aktuelle Bitdefender-Studie zeigt, dass Verbraucher vor allem hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit Vorbehalte gegenüber KI hegen.(Bild:  Christoph Meinersmann /  Pixabay)
Eine aktuelle Bitdefender-Studie zeigt, dass Verbraucher vor allem hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit Vorbehalte gegenüber KI hegen.
(Bild: Christoph Meinersmann / Pixabay)

Für den „2024 Consumer Cybersecurity Assessment Report“ befragte Bitdefender über 7.000 Anwender aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Australien zu ihrem Sicherheitsverhalten sowie Bedenken rund um digitale Daten und den digitalen Lebensstil.

„Die Ergebnisse der Studie belegen mehr denn je die Notwendigkeit eines Bewusstseins für Cybersicherheit“, meint Ciprian Istrate, Senior Vice President of Operations der Bitdefender Consumer Solutions Group. Hacker würden Endverbraucher zunehmend und mit komplexeren Attacken angreifen. Der unvermittelt angestiegene KI-Einsatz durch die Cyberkriminellen habe die IT-Sicherheitslage vollständig umgewälzt. „KI stellt eine so bisher noch nicht dagewesene Bedrohung für die digitale Sicherheit dar“, so der Experte.

Ergebnisse im Überblick

Rund zwei Drittel aller Studienteilnehmer (67 Prozent) äußerten wachsende Sorge vor dem Einfluss von KI auf Sicherheit und Datenschutz. Im Fokus steht dabei vor allem die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Training von Algorithmen. Gängige Datenschutzbestimmungen können diese Bedenken nicht zerstreuen. Die größte Angst der Verbraucher ist dabei ein ungewollter Zugriff auf ihre Finanzdaten (42 Prozent), etwa Bankkonten, Kreditkarten oder Investmentdepots sowie digitaler Gelddiebstahl. Zugriffe auf die digitale Identität (16 Prozent), E-Mails (8 Prozent), Fotos (8 Prozent), Doxxing oder Erpressung (7 Prozent), Gesundheitsdaten (6 Prozent) oder die Übernahme von Social-Media-Konten (5 Prozent) sind ebenfalls gefürchtet.

Wenn es um sicherheitsrelevante Ereignisse geht, wurden vor allem Phishing-Mails (43 Prozent) und SMS-Text-Betrug – etwa falsche Gewinnspiele mit Phishing-Absicht – von den Anwendern bemerkt (40 Prozent). Eine beliebte Schwachstelle bleibt das Passwort-Management: 41 Prozent der deutschen User schreiben ihre Kennwörter auf und knapp ein Drittel (31 Prozent) nutzt dasselbe Passwort für mehrere Konten. Immerhin ein Fünftel (21 Prozent) setzt aber einen Passwort-Manager ein. Allgemein wähnen sich die Befragten in falscher Sicherheit: Knapp drei Viertel (74 Prozent) aller Teilnehmer gab an, wahrscheinlich kein Ziel für Cyberangriffe zu sein oder war sich diesbezüglich nicht sicher.

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