Datenabfluss noch ungeklärt Cyberangriff auf Greifswälder Klinik

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine Klinik in Mecklenburg-Vorpommern ist Ende Februar das Ziel einer Cyberattacke geworden. Noch ist nicht klar, ob Daten abgeflossen sind, das Landeskriminalamt ermittelt.

Das Personal der BDH-Klinik in Greifswald habe nach einem Cyberangriff einige digitale Abläufe analog ausführen müssen, die Versorgung der Patienten sei jedoch sichergestellt gewesen.(© peshkov - stock.adobe.com)
Das Personal der BDH-Klinik in Greifswald habe nach einem Cyberangriff einige digitale Abläufe analog ausführen müssen, die Versorgung der Patienten sei jedoch sichergestellt gewesen.
(© peshkov - stock.adobe.com)

In der Nacht auf Sonntag, den 22. Februar 2026, wurde die BDH-Klinik in Greifswald das Opfer einer Cyberattacke. Wie der NDR berichtet, wurde dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eine „schwerwiegende Datenpanne“ gemeldet. Betroffen seien Teile der IT-Infrastruktur der Klinik, dessen Träger der Bundesverband Rehabilitation e. V. ist.

LKA ermittelt

Derzeit arbeite das Krisenmanagement der Organisation noch an der Behebung von tech­ni­schen Problemen. Einige Abläufe auf den Stationen hätten auf analoge Arbeitsweisen um­ge­stellt werden müssen, jedoch sei die medizinische Versorgung sichergestellt. Unklar sei derzeit, ob und wie viele Daten abgeflossen sein könnten. Die betroffenen Systeme seien isoliert und die Notfallprozesse aktiviert worden. Zudem ermittle das Landeskriminalamt.

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