Es ist das Worst Case-Szenario jedes Unternehmens: Cyberkriminelle hacken sich ins Netzwerk ein und verbreiten eine Schadsoftware. Häufig ist dann der erste Gedanke: „Hätte ich doch mal richtig vorgesorgt, dann wäre so etwas nicht passiert.“ Damit solche Fälle gar nicht erst eintreten, ist der proaktive Cybersecurity-Ansatz External Attack Surface Management (EASM) ein optimales Hilfsmittel, um externe Angriffsflächen aufzuräumen und diese für Cyberkriminelle so unattraktiv wie möglich zu machen.
Angriffsflächen von Unternehmen werden immer komplexer und damit für Cyberkriminelle zunehmend beliebter. Daher ist es wichtig, sie durch geeignete Tools stets sauber zu halten.
(Bild: Maren Winter - stock.adobe.com)
Angriffsflächen von Unternehmen bestehen aus zahlreichen IT-Assets. Dazu zählen unter anderem IP-Adressen, DNS-Records, Anwendungsendpunkte, Webseiten, APIs, (administrative) Remote-Zugriffspunkte, Datenbanken, Verschlüsselungsdetails, File-Sharing-Services und vieles mehr. Werden Angriffsflächen von Unternehmen nicht gepflegt, wissen sie also nicht, welche Vielzahl unbekannter und nicht verwalteter Assets sich dort befindet. Diese Unkenntnis macht es den Cyberkriminellen leicht, Schwachstellen im System zu finden und schließlich in das System einzudringen. Das Ziel sollte also sein, externe Angriffsflächen von Unternehmen möglichst „sauber“ zu halten und Hackern die Arbeit damit zu erschweren.
Angriffsflächen von Unternehmen und Organisationen werden immer komplexer. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Konzentration auf die Digitalisierung, um wettbewerbsfähig zu bleiben, die zunehmende Umstellung auf die Cloud, der wachsende Trend mobilen Arbeitens, der Mangel an Cybersecurity-Experten sowie die ständige Weiterentwicklung von Online-Assets. Dies führt dazu, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten.
Hier können professionelle External Attack Surface Management (EASM)-Tools unterstützen, die die Angriffsfläche 24/7 im Blick behalten und Assets automatisiert erkennen sowie Probleme melden. Auf diese Weise sind die Tools in der Lage, Schwachstellen und Risiken auszuspüren, bevor es zu spät ist. Damit tragen sie auch erheblich zur Reduzierung der dem Internet ausgesetzten Angriffsfläche bei – eine wichtige Taktik der Cybersecurity, denn: Was nicht online ist, kann nicht gehackt werden.
Angriffsflächen mit EASM-Tools reinigen
Um in puncto Cybersecurity optimal vorzusorgen, sollte eine geeignete EASM-Lösung über drei Hauptfunktionen verfügen:
1. Kontinuierliche Erkennung
Für die kontinuierliche Erkennung aller Assets sollte die Lösung einen intelligenten Suchalgorithmus verwenden. Dieser Suchalgorithmus sollte auf Basis der primären Domain starten – ohne IP-Adressen angeben zu müssen.
2. Automatisierte und kontinuierliche Sicherheitsanalyse
Bei professionellen EASM-Tools geht die Reinigung der Angriffsfläche weit über die Erkennung von Assets hinaus. Denn auf Basis dessen, was entdeckt wurde, lassen sich durch weitere Überprüfungen Sicherheitsprobleme feststellen. Dies können beispielsweise Software-Schwachstellen, unsichere E-Mail-Konfigurationen, ungesicherte DNS-Setups, unverschlüsselte Login-Seiten, unnötig exponierte Dienste oder Phishing- und Cybersquatting-Webseiten sein.
3. Risikobasiertes Follow-up
Moderne Lösungen priorisieren die gefundenen Probleme sofort nach ihrem Risikopotenzial und stellen dies in einer Risiko-Score-Trendlinie dar. Oberste Priorität haben große Sicherheitslücken in weniger wichtigen Systemen, da sich Hacker auf diese Lücken konzentrieren, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Von dort fällt es ihnen leichter, zu den interessanten Produktionssystemen und Daten vorzudringen.
Aufgeräumte Angriffsflächen steigern Unattraktivität für Hacker
Angriffsflächen von Unternehmen und Organisationen werden immer komplexer und damit für Cyberkriminelle zunehmend beliebter. Daher ist es wichtig, sie durch geeignete Tools stets sauber zu halten. Aufgeräumte Angriffsflächen schrecken Cyberkriminelle ab, da sie dann nicht auf Anhieb Angriffspunkte finden, an denen sie ansetzen können. In der Cybersecurity sollte also das Prinzip „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ gelten, denn die meisten Cyberangriffe lassen sich durch den Einsatz professioneller Sicherheitsmaßnahmen bereits im Vorhinein effektiv vermeiden.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Über den Autor: Stijn Vande Casteele ist Gründer von Sweepatic.