Im Test: WhatsUp Gold 12 Premium Edition

Durchdachte Neuerungen machen das Monitoring-Tool WhatsUp noch attraktiver

29.07.2008 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Andreas Donner

Durchdachte Neuerungen in Version 12 unterstreichden den guten Ruf von WhatsUp
Durchdachte Neuerungen in Version 12 unterstreichden den guten Ruf von WhatsUp

WhatsUp Gold gehört zu den seit Jahren etablierten Netzwerküberwachungstools. Dessen Hersteller Ipswitch hat vor wenigen Wochen nun die Version 12 vorgestellt. Diese wartet mit einigen interessanten Neuerungen und Leistungsverbesserungen auf, die IP-Insider im Test untersucht hat.

Ipswitch hat mit dem neuesten Release von WhatsUp nun bereits die 12. Version des bekannten Netzwerk-Monitoring-Tools im Angebot. Bei einer solch hohen Versionsnummer darf man auf ein ausgereiftes Produkt hoffen. Die Neuerungen sind daher auch eher punktuell, aber deswegen nicht weniger interessant.

Die grundsätzliche Architektur von WhatsUp 12 ist im Kern unverändert. WhatsUp Gold dient zur Überwachung von Servern und Applikationen. Ein zentraler Management-Server sammelt von den zu überwachenden Geräten die Messwerte ein und speichert diese in einer Datenbank. Dort greifen die Monitore oder Berichte die Inhalte ab und bringen sie zur Anzeige oder leiten Folgeaktion, getriggert durch Schwellwerte, ein.

Architektur und Editionen von WhatsUp

Angeboten wird WhatsUp in den vier unterschiedlichen Editionen Standard, Premium, Distributed und MSP. Die Standard-Edition und die Premium-Variante unterscheiden sich nur durch den Funktionsumfang, während die MSP-Edition speziell für den Einsatz bei Managed Service Providern vorgesehen ist und dem Provider die Verwaltung der Kundennetze ermöglicht. Die Distributed Edition zielt auf die Verwaltung verteilter Unternehmensnetze. Eingeschlossen ist dabei auch die Überwachung von „remote Offices“, also den Niederlassungen, die meist nur über WAN-Strecken angebunden sind und nicht zum Unternehmens-LAN gehören.

Die Neuerungen von WhatsUp 12

Ipswitch hat WhatsUp in mehreren Bereichen erweitert. Neuerungen gibt es im Bereich der Graphen-Anzeige der Visualisierung der Berichte. Beide können nun auch Echtzeitdaten integrieren. Neu sind ferner mehrere Web-basierte Tools zur Anzeige der Prozess-Informationen eines Gerätes oder Systems und zum Monitoring der Geräte. Daneben hat Ipswitch diverse Verbesserungen in der Anzeige und dem Aufbau des Dashboards vorgenommen.

Neu ist auch ein Email-Monitor, sowie Optimierungen in Hinblick auf die Verwendung von SMS. Ab sofort sind außerdem auch Windows Vista-Clients mit WhatsUp zu überwachen. Hinzu gepackt hat der Hersteller schließlich auch die Überwachung von Voice over IP und ermöglicht es damit nun, die Qualität von VoIP-Verbindungen in Echtzeit zu prüfen. Darüber hinaus stehen mehrere Verbesserungen im Einsatz von SNMP, wie etwa die Unterstützung von NetSNMP für die Messung CPU Auslastung unter Unix, sowie 200 zusätzliche CISCO MIBs bereits.

Neuerungen zeigen sich aber nicht nur in Hinblick auf die eigentliche Überwachung der Zielsysteme, sondern auch in der grafischen Umsetzung der Ergebnisse. So ist die mit der zwölften Version erfolgte Ausrichtung des Tools an Web-Techniken an mehreren Stellen unübersehbar. So gibt es nun einen Web-basierten SNMP-Walker, der eine Suche nach SNMP-Geräten vereinfacht, einem Web-basierten SNMP MIB File Explorer zur Suche nach SNMP Objekten in MIB Dateien und einem Web-basierten SNMP MIB Manager zum Importieren und Prüfen von MIB-Dateien.

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