SQL Injection Google patcht unberechtigte Datenbankabfrage in SecOps

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine SQL-Injection-Schwachstelle im Legacy-Dashboard-Widget von Google SecOps ermöglicht authentifizierten Angreifern, SQL-Abfragen auszuführen. Google hat die Sicherheitslücke in der Cloud gepatcht.

Mit einem Patch schließt Google eine Blind-SQL-Injection-Schwachstelle, über die authentifizierten Angreifern unberechtigte Datenbankabfragen ermöglicht wurden.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Mit einem Patch schließt Google eine Blind-SQL-Injection-Schwachstelle, über die authentifizierten Angreifern unberechtigte Datenbankabfragen ermöglicht wurden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Google Cloud hat eine SQL-Injection-Schwachstelle EUVD-2026-60060 / CVE-2026-15623 (CVSS-Score 9.4, EPSS-Score* noch nicht vergeben) in SecOps bekannt gemacht und behoben. Die Sicherheitslücke befindet sich in einem Dashboard Widget API und ermöglicht es authentifizierten Angreifern, SQL-Abfragen auszuführen. Google hat die Sicherheitslücke bereits im Mai in Version 6.3.85 gepatcht.

Unzureichende Eingabevalidierung im Widget-API

Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Eingabevalidierung in einer Pro­gram­mier­schnitt­stel­le für Dashboard-Komponenten, einem Widget API. Ein authentifizierter Angreifer kann speziell präparierte Request-Parameter verwenden, um SQL-Abfragen auszuführen. Bei dieser sogenannten Blind SQL Injection erhält der Angreifer die Abfrageergebnisse nicht direkt, sondern leitet die Daten aus der Systemreaktion ab, etwa durch Timing-Analysen oder durch Unterschiede im Antwortverhalten der Anwendung. Auf diese Weise kann ein Angreifer schrittweise auf sensible Datenbankdaten zugreifen.

Betroffene Versionen und Patch

Alle Versionen von Google SecOps vor 6.3.85 sind anfällig. Google hat die Schwachstelle in Version 6.3.85 behoben, die am 23. Mai 2026 veröffentlicht wurde. Nach Aussage von Google ist keine Kundenaktion erforderlich, die Sicherheitslücke wurde automatisch durch ein Cloud-Update behoben. Dennoch sollten Nutzer Audit-Logs auf verdächtige SQL-Abfrage-Muster im Dashboard Widget API überprüfen, um potenzielle Exploitversuche vor der Installation des Patches.

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

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