Iranische Akteure Hacker knacken Mailfach des FBI-Chefs Patel

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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FBI Direktor Kash Patel ist laut Medienberichten Opfer eines Hackerangriffs geworden. Private E Mails und Fotos sollen auf der Webseite Handala ver­öffentlicht worden sein. Medien berichten dass die Seite von einem rus­si­schen Server betrieben wurde.

Regierungsdaten seien bei dem Cyberangriff auf das E-Mail-Postfach des FBI-Chefs Kash Pate nicht gestohlen worden.(Bild:  Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Regierungsdaten seien bei dem Cyberangriff auf das E-Mail-Postfach des FBI-Chefs Kash Pate nicht gestohlen worden.
(Bild: Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Der Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, ist Medienberichten zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zum Iran habe den Cyberangriff für sich reklamiert, schrieb unter anderem die New York Times. Demnach wurden Fotos und Dokumente von Patels privatem E-Mail-Konto auf einer Webseite mit dem Namen „Handala“ veröffentlicht. Laut New York Times wurde die Seite allerdings von einem russischen Server aus betrieben.

Dem Federal Bureau of Investigation (FBI) sei bekannt, dass Angreifer es auf die persönlichen E-Mail-Daten von Direktor Patel abgesehen hätten, teilte ein Sprecher mit. „Die Informationen sind nicht aktuell und enthalten keine Daten aus der Regierung“, so der Sprecher. Demnach setzt das Außenministerium eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen „Handala Hack Teams“ führen.

Wie CNN berichtete, stammen die E-Mails aus dem Zeitraum von etwa 2011 bis 2022. Dabei gehe es vor allem um persönlichen und geschäftlichen Mailverkehr. Patel ist seit etwas mehr als einem Jahr Direktor der Sicherheitsbehörde. Erst vergangene Woche hatte das Justiz­mi­nis­teri­um einen Schlag gegen iranische Hacker verkündet: Mehrere Webseiten, die mit den iranischen Geheimdiensten in Verbindung stehen sollen, wurden demnach gesperrt. Auch in diesem Kon­text fiel der Name Handala. Eine Seite mit dem Namen habe in diesem Jahr etwa einen Cyber­angriff auf ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in den USA für sich reklamiert.

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