Desktop-Firewalls auf dem Prüfstand

Kann die Windows-7-Firewall mit Drittanbieter-Alternativen mithalten?

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Kaspersky Internet Security

Von Kaspersky kam die Internet Security (KIS) 2011 zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Suite, die neben der Firewall auch andere Sicherheitsfunktionen umfasst. Diese Programmsammlung kann als Testversion mit vollem Funktionsumfang, aber einer zeitlichen Beschränkung, von der Webseite des Herstellers geladen werden. Das Setup des Tools ist einfach und schnell abgeschlossen. Es sollte auch den, mit Sicherheitsdingen nicht so vertrauten Anwender nicht überfordern.

Um die Tests des Security-Tools durchführen zu können, planten wir, die oben erwähnten Testroutinen und Prüfprogramme auf diesen Rechner auszuführen. Die Übertragung diese Programme und Tools sollte über einen USB-Stick erfolgen. Nach dem Einstecken des USB-Sticks meldet sich die Kaspersky Suite und teilt mit, dass ein Wechseldatenträger angeschlossen wurde, der potentiell gefährliche Programme umfassen kann. Dies war schon mal positiv zu werten. Als mögliche Aktionen bot KIS an:

  • Eine schnelle Untersuchung: dabei werden nur potentiell gefährlichen Dateien auf dem Stick untersucht.
  • Eine vollständige Untersuchung des Datenträgers: hierbei scannt KIS alle Dateien auf dem Wechseldatenträger.
  • Keine Untersuchung.

Wie haben sowohl die schnelle, als auch vollständige Untersuchung geprüft. Nach wenigen Sekunden meldete die Sicherheitssoftware, dass sie keine potentiell gefährlichen Dateien auf dem Stick finden könne und mit dem mobilen Speicher alles in Ordnung sei. Daraufhin kopieren wir die Prüftools auf unseren Prüfrechner.

Den anschließenden Leaktest bestand die Kaspersky Software. Es blockiert den Zugriff in das Internet erfolgreich. Den Test mit AWFT bestand KIS nur teilweise. Ein vollständiger Schutz ist bei diesen Angriffen von KIS nicht zu erwarten.

Den Shields-UP-Test bestand KIS wiederum. Das Sicherheitstool erkennt den Zugriff und blockiert ihn erfolgreich. Beim Download des Prüfprogrammes Firehole informierte uns KIS, dass dieses Programm eine mögliche Bedrohung sei und wir es besser nicht laden sollte. Dies war soweit korrekt. Wir ignorierten diese Meldung und luden die Datei trotzdem.

Anschließend starteten wir Firehole um damit das Sicherheitsprodukt zu prüfen. Und auch diesmal konnten wir KIS nicht überlisten. Es meldete erneut, dass diese Datei gefährlich sei und verschob sie, ohne sie auszuführen, sofort in die Quarantäne. Insgesamt betrachtet macht KIS keinen schlechten Eindruck. Dennoch erkannt es nicht alle Angriffe.

Inhalt

  • Seite 1: Test-Szenarien und -Tools
  • Seite 2: Kaspersky Internet Security
  • Seite 3: Norton Internet Security und Windows 7 Firewall

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