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10 Tipps fürs Identitätsmanagement Komplexität und Risiken von Identity-Management-Projekten reduzieren

| Redakteur: Stephan Augsten

Als Hersteller von Identity-Management-Software weiß Newdim um organisatorische Aufgaben und Risiken, die mit entsprechenden Projekten einhergehen. Um mittelständischen Unternehmen den Einstieg ins Identitätsmanagement zu erleichtern, hat das Unternehmen zehn Tipps zur Planung und Umsetzung formuliert.

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Um sich nicht zu viel aufzuladen, sollten Unternehmen ihre Identity-Management-Projekte strategisch angehen.
Um sich nicht zu viel aufzuladen, sollten Unternehmen ihre Identity-Management-Projekte strategisch angehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Da Identity Management (IdM) als aufwändig und risikoreich gilt, wird es oft nur halbherzig umgesetzt. Wie der IdM-Spezialist Newdim aus eigener Erfahrung weiß, begnügen sich viele Unternehmen nur mit Teillösungen, anstatt ein umfassendes, strategisches Projekt daraus zu machen.

Doch Newdim hat zehn Best Practices parat, auf deren Grundlage selbst mittelständische Unternehmen IdM-Projekte planen und umsetzen können:

1. Identity Management ist komplex. Unternehmen sollten IdM-Projekte schrittweise und systematisch angehen.

2. IdM ist ein strategisches, kein reines IT-Projekt. Identity-Management-Lösungen können nicht einfach implementiert werden. Gesichtspunkte wie die Zieldefinition, die Analyse der Rahmenbedingungen und die Bestimmung der einzubindenden Systeme sind vorangig zu klären.

3. Alle Stakeholder müssen eingebunden werden. Durch die vollständige Erfassung und Priorisierung der Erwartungen an die funktionalen Eigenschaften gehen die IdM-Konzeption und die einzelnen Maßnahmen nicht an den Zielen vorbei.

4. Im Mittelpunkt des IdM-Projektes stehen die Prozesse, nicht die Technik. Die erforderlichen IdM-Prozesse müssen bekannt sein und beherrscht werden.

5. Genaue Beschreibung der Anwendungsfäll. Es gilt sicherzustellen, dass alle Beteiligten die gleichen Vorstellungen von Inhalt und Umfang des Projektes haben.

6. Die IdM-Architektur muss in Abhängigkeit von den Zielen festgelegt werden und die Anwendungsfälle durch das Zusammenwirken der richtigen Tools unterstützen.

7. Es empfiehlt sich eine modellbasierte Spezifikation der fachlichen und technischen Systemkomponenten. Sie beschleunigt den Konzeptionsprozess und beschränkt den Aufwand.

8. Vor den Kauf steht der Proof of Concept. Er liefert wichtige Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit möglicher Lösungen. Zudem überzeugt er die betroffenen Fachbereiche und trägt somit zur notwendigen Akzeptanz bei.

9. Die Systemauswahl sollte nicht produktorientiert erfolgen, sondern lösungsorientiert anhand eindeutiger Bewertungskriterien.

10. Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Standardisierte Lösungspakete und erprobte Vorgehensweisen ermöglichen einen bedarfsoptimierten und kostengünstigen Aufbau umfassender IdM-Lösungen.

Peter Weileder, Geschäftsführer von Newdim, wird auf der diesjährigen CeBIT genauer auf die zehn Best Practices eingehen. Interessierte finden den des IdM-Softwarehersteller in Halle 2 an Stand F24.

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