BSI zeichnet Geräte aus Lancom-Router erhalten „IT-Sicherheitskennzeichen“

Von Bernhard Lück

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die ersten IT-Sicherheitskennzeichen in der Produktkategorie „Breitbandrouter“ erteilt. Ausgezeichnet wurden 20 Modelle des Herstellers Lancom Systems, darunter Geräte der 1700er- und 1800er-Serien.

BSI-Präsident Arne Schönbohm (links) überreicht Lancom-CTO Christian Schallenberg das IT-Sicherheitskennzeichen.
BSI-Präsident Arne Schönbohm (links) überreicht Lancom-CTO Christian Schallenberg das IT-Sicherheitskennzeichen.
(Bild: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) )

Lancom ist der erste Hersteller von Breitbandroutern auf dem deutschen Verbrauchermarkt, der mit dem IT-Sicherheitskennzeichen sein Versprechen in die IT-Sicherheit ihrer Router gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern transparent macht. Es handelt sich dabei um eine Selbstverpflichtung, in deren Rahmen erklärt wird, dass die gekennzeichneten Produkte den Anforderungen des BSI an sichere Breitbandrouter entsprechen. Das BSI prüft über die Laufzeit der erteilten Kennzeichen stichprobenartig und anlassbezogen, ob die zugesicherten Produkteigenschaften eingehalten werden.

Grundlage ist die vom BSI entwickelte technische Richtlinie BSI TR-03148, die konkrete Anforderungen an die Schnittstellen und Funktionalitäten eines Breitbandrouters formuliert. Sie gewährleistet bei korrekter Umsetzung eine zuverlässige Basisabsicherung dieser Geräte.

Die IT-Sicherheitskennzeichen verfügen jeweils über einen individuellen Kurzlink und QR-Code, die zu einer produktspezifischen Informationsseite im Onlineangebot des BSI führen – z.B. für den Lancom 1793VA-4G+. Auf dieser Webseite können sich Verbraucherinnen und Verbraucher über die vom Hersteller zugesicherten Produkteigenschaften sowie aktuelle Sicherheitsinformationen zum gekennzeichneten Produkt informieren. Beispielsweise sichert Lancom zu, die gekennzeichneten Produkte mindestens über die Laufzeit des Kennzeichens mit sicherheitsrelevanten Updates zu versorgen, eventuell auftretende Schwachstellen zu beheben und den Stand der Behebung an das BSI zu melden.

„Mit dem BSI-Sicherheitskennzeichen können Verbraucherinnen und Verbraucher die Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten leicht erkennen. Auf diese Weise trägt das Label auch zu einer Sensibilisierung und einem erhöhten Bewusstsein für IT-Sicherheit in der Gesellschaft bei. Wir sind stolz, als erster Hersteller von Breitbandroutern unser Versprechen in die IT-Sicherheit unserer Produkte mithilfe des IT-Sicherheitskennzeichens transparent zu machen,“ sagt Lancom-CTO Christian Schallenberg.

BSI-Präsident Arne Schönbohm ergänzt: „Das IT-Sicherheitskennzeichen ist ein wichtiger Baustein für mehr Informationssicherheit und Verbraucherschutz. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern auf einen Blick zu erkennen, wenn Hersteller die Einhaltung bestimmter Sicherheitsanforderungen versprechen. Dadurch wird Transparenz und Vertrauen am Verbrauchermarkt gefördert.“

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