UTM-Firewalls

Multi-Core-Prozessoren für die Dell SonicWall TZ-Serie

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit den neuen UTM-Appliances der TZ-Serie will Dell SonicWall ein höheres Leistungsspektrum bieten.
Mit den neuen UTM-Appliances der TZ-Serie will Dell SonicWall ein höheres Leistungsspektrum bieten. (Bild: Dell)

Dell erweitert die TZ-Serie der SonicWall-Firewalls, um im Bereich Unified Threat Management (UTM) der zunehmenden Bandbreite im Internet gerecht zu werden. Multi-Core-Sicherheitsprozessoren sollen dabei für eine zügige Prüfung des Datenverkehrs sorgen.

Unternehmen mit kleinem Sicherheitsbudget sollen mit den SonicWall-TZ-Firewalls ein besonders leistungsfähiges Unified Threat Management erhalten. Die UTM-Appliances vereinen unter anderem Firewall, Malware-Schutz und Intrusion Prevention.

Die TZ-Series-Firmware SonicOS 6.x ermöglicht darüber hinaus Anwendungskontrolle, Web Content Filtering, IP-Sec- und SSL-VPN, Netzwerk-Management und -Monitoring inklusive IPv6-Unterstützung sowie VoIP-Sicherheit. Die TZ-Serie umfasst ingesamt vier Geräte unterschiedlicher Leistungsstufen.

Die „kleine“ SonicWall TZ300 erlaubt mit ihrem auf 800 Megahertz getakteten Dual-Core-Sicherheitsprozessor und fünf 1-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen (1 GbE Interfaces) einen Firewall-Durchsatz von 750 Mbps. Die größte UTM-Appliance SonicWall TZ600 besitzt einen Quad-Core-Prozessor mit 1,4 Gigahertz und zehn 1-GbE-Schnittstellen, so dass sich der Durchsatz auf dem Datenblatt verdoppelt.

Das Intrusion-Prevention-Systems (IPS) des kleinsten Geräts schleift Datenpakete mit 300 Mbps durch. Die Datenrate der TZ400 liegt dann bereits bei 900 Mbps und steigt mit der TZ500 und der TZ600 jeweils um weitere 100 Megabit pro Sekunde. Die gleichen Traffic-Raten werden im Virtual Private Network erreicht, wobei die Zahl der gleichzeitigen VPN-Verbindungen pro Sekunde von 5.000 bis 12.000 reicht.

Mit der patentierten „Deep Packet Inspection“-Engine werden alle übermittelten Pakete auf Byte-Ebene an sämtlichen Ports und unabhängig vom Protokoll untersucht. Sie benötigt bei der Untersuchung von Datenpaketen keine erneute Zusammensetzung der untersuchten Datenströme. So ist es den SonicWall-TZ-Firewalls auch möglich, SSL-verschlüsselten Traffic zu untersuchen.

Für sichere mobile Zugriffe sorgt der „SonicWall Mobile Connect Unified Client“. Dieser schützt die Verbindungen zu Google-Android- und Mac-OS-X-basierten Geräten sowie mit Kindle-Fire-Tablets und Notebooks. Weitere Informationen zu den neuen UTM-Appliances der SonicWall TZ-Serie auf der Webseite von Dell.

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