Praxistest – Intranator Appliance Pro als Spamfilter einsetzen

Spamassassin-Blacklists zum Spamschutz in UTM-Appliance integriert

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Hardware

Für den Test stellte uns Intra2net eine Intranator-Appliance Pro 50 zur Verfügung, die über einen 2,6-GHz-Prozessor und zwei GByteRAM verfügt. Abgesehen davon kam das Produkt mit drei Gigabit-fähigen Netzwerkinterfaces, von denen wir im Test zwei – jeweils für LAN und WAN – nutzten. Die Lösung bietet zwei Harddisks, die als RAID-1-Verbund arbeiten und eine Kapazität von etwa 250 GByte bieten.

Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen, wie hoch der Administrations- und Konfigurationsaufwand der Intranator-Lösung ist. Bevor wir uns der Konfiguration des Spam-Filters im Detail zuwenden, gehen wir also kurz auf den Funktionsumfang der Appliance und die für die Inbetriebnahme der Lösung relevanten Punkte ein.

Nach dem Login beim Web-basierten Konfigurationsinterface über die Default-IP-Adresse der Appliance findet sich der Administrator auf einer Übersichtsseite wieder, die ihn über den Status der Online-Verbindung, den durch das Produkt abgewickelten Datenverkehr und den Zeitpunkt des nächsten E-Mail-Versands oder Empfangs informiert. Dazu kommen noch Systemmeldungen und Details zur VPN-Aktivität.

Installation

Im Testszenario fungierte die Appliance als Internet-Router für unser Netzwerk. Um die Lösung in Betrieb zu nehmen, weist man dem LAN-Interface der Appliance unter „Netzwerk / Interfaces“ zunächst eine IP-Adresse zu, die zum Netz passt. Danach muss man ein Provider-Profil anlegen, das dazu in der Lage ist, eine Verbindung zum Internet-Anbieter aufzubauen.

Da wir mit einer Flatrate arbeiteten, trugen wir gleichzeitig unter „Netzwerk / Provider / Automatik“ ein, dass wir immer Online bleiben wollten. Die Firewall-Einstellungen beließen wir auf den Default-Werten des Herstellers, die im Prinzip sämtlichen Verkehr von außen in unser Netz blockieren und gleichzeitig alle Verbindungen ins Internet zulassen.

Auch die Proxy-, Fax-, Webfilter- und VPN-Einstellungen rührten wir nicht an, da sie für unseren Antispam-Test ohne Bedeutung waren. Wir nahmen von den Diensten, die die Appliance anbietet, nur noch DynDNS in Anspruch, damit unser Netz von außen erreichbar war.

Auch bei den Systemeinstellungen verzichteten wir soweit wie möglich auf Änderungen. Im Test kam die Firmware-Version 5.2.0 zum Einsatz. Während des Testzeitraums erschien zwar das neue Release 5.2.1, das wir aber erst nach Abschluss des Tests direkt per Online-Update einspielten, um die Ergebnisse möglichst transparent zu machen und Unregelmäßigkeiten zu vermeiden.

Seite 3: Konfiguration der Mail-Infrastruktur

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