Bevor Unternehmen quantensichere Kryptografie einsetzen können, müssen sie wissen, wo entsprechende Zertifikate und Schlüssel überhaupt im Einsatz sind. (Bild: © PandaStockArt - stock.adobe.com)
Intransparenz ist das eigentliche Sicherheitsrisiko

Quantensicherheit beginnt mit einer Bestandsaufnahme

Das Szenario „Harvest Now, Decrypt Later“ ist real: Angreifer speichern verschlüsselte Daten, um sie später mit Quantencomputern zu ent­schlüs­seln. Doch bevor Unternehmen ihre Kryptografie härten können, müssen sie wissen, wo sie überhaupt im Einsatz ist. Discovery Tools durchleuchten IT-Umgebungen automatisiert und schaffen die Transparenz, die für Krypto-Agilität unverzichtbar ist.

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Hardwarebasierte Enklaven schützen Daten während der Verarbeitung. Quantencomputer bedrohen aber die zugrundeliegende Verschlüsselung langfristig. (Bild: © SepazWorks - stock.adobe.com)
Harvest Now, Decrypt Later bedroht Confidential Computing

Confidential Computing und die Quanten-Bedrohung

Confidential Computing schützt Daten während der Verarbeitung durch hardwarebasierte Trusted Execution Environments. Angreifer speichern inzwischen aber verschlüsselte Daten, um sie später mit Quantencomputern zu entschlüsseln („Harvest Now, Decrypt Later“). Hyperscaler wie AWS, Azure und Google bieten dagegen zwar Lösungen an, doch Attestierung und Schlüsselverwaltung bleiben außerhalb der Kundenkontrolle.

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