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Integrierte Firewall einschalten
Wenn Sie keine spezielle Sicherheitssuite im Einsatz haben, so sollten Sie wenigstens die Windows-Firewall aktivieren. Diese geht in ihren Funktionen nicht so weit wie die umfassenden Sicherheitspakete, bietet aber zumindest einen grundlegenden Schutz. Umgekehrt wird die Windows Firewall i.d.R. nicht benötigt oder deaktiviert, wenn Sie eine der umfangreichern Sicherheitssammlungen im Einsatz haben.
Über die Systemsteuerung können Sie die Windows-Firewall einrichten und konfigurieren. Die Windows 7-Firewall überwacht sowohl den aus- als auch der eingehenden Netzwerkverkehr und blockiert die Zugänge bei Gefahr. Die Konfiguration der Firewall erfolgt anhand von Profilen. Sie bestimmen maßgeblich die Funktionsweise der Firewall.
Diese Profile sind durch die „Windows Firewall für erweiterte Sicherheit“ zu prüfen. Nach Aufruf der Firewall-Verwaltung aus dem Server-Manager oder aus der Programmgruppe der Verwaltungstools finden Sie drei Einträge: das Domänen-Profil (Domain Profile), das private Profile (Private Profile) und ein öffentliches Profil (Public Profile).
Diese Profile stehen für unterschiedliche Einsatzszenarien des jeweiligen Rechners:
- Das „Domänen Profil“ wird immer dann herangezogen, sobald der Computer mit einer Domäne verbunden ist.
- Das „Private Profil“ gilt für den Einsatz in einem privaten Netzwerk, wie etwa dem Heimnetzwerk. Hierbei müssen allerdings alle aktiven Netzwerkverbindungen als private Netzwerke eingestuft sein.
- Das „Public Profile“ schließlich gilt immer dann, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist oder mit einem Netzwerk verbunden ist, das nicht privat ist und nicht einer Domäne angehört.
Inhalt
- Seite 1: Windows-Update konfigurieren
- Seite 2: Integrierte Firewall einschalten
- Seite 3: Verschlüsselung mit Bitlocker
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