CompTIA Cybersecurity Analyst CSA+

Zertifizierung zum Security-Analyst für IT-Fachkräfte

| Redakteur: Peter Schmitz

Beim CompTIA „Karrierepfad“ für Cybersecurity-Fachkräfte überbrückt CSA+ jetzt die fehlenden Qualifikationen zwischen Security+ und dem Advanced Security Practitioner (CASP) Examen.
Beim CompTIA „Karrierepfad“ für Cybersecurity-Fachkräfte überbrückt CSA+ jetzt die fehlenden Qualifikationen zwischen Security+ und dem Advanced Security Practitioner (CASP) Examen. (Bild: CompTIA)

Cyber Security als Disziplin in der IT nimmt stark an Bedeutung zu. IT-Sicherheits-Fachkräfte mit dieser Spezialisierung müssen immer komplexere Angriffsszenarien erkennen und wirksam bekämpfen. Die neue Zertifizierung CompTIA Cybersecurity Analyst+ (CSA+) setzt genau dort an: Angreifer identifizieren und ihnen den Zugang zum Netzwerk verweigern, Situationen analysieren, Maßnahmen ergreifen und damit erfolgreich IT-Sicherheitsvorfälle verhindern.

Im aktuellen Lagebericht IT-Sicherheit 2016 beschreibt das BSI die Gefährdungslage in Deutschland durch Cyberangriffe als „weiterhin angespannt“ . IT-Sicherheitsvorfälle kosten deutschen Unternehmen pro Jahr 22 Milliarden Euro. Laut Branchenverband Bitkom waren 2015 zwei Drittel der deutschen Industrie von Datenklau, Spionage und Sabotage betroffen.

In dem BSI-Lagebericht steht auch, dass „die Cyber-Sicherheit wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Digitalisierung ist“. Eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen auf europäischer und Bundesebene bringen diesen Auftrag immer konkreter auf den Punkt. Der Aufgabenbereich des BSI wurde deswegen erst 2015 gesetzlich ausgeweitet, Initiativen wie die „Allianz für Cyber-Sicherheit“ (2012) gegründet. Und mit der Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR) verschärft die EU künftig die Sicherheitsanforderungen für potenziell jedes Unternehmen, das sein Geschäft in Europa betreibt. Auf dieser Grundlage wird auch die Benachrichtigungspflicht bei sicherheitsrelevanten Vorfällen verstärkt durchgesetzt.

Fachkräfte brauchen immer mehr Know-how

Cyber Security als Disziplin in der IT nimmt stark an Bedeutung zu. IT-Sicherheits-Fachkräfte mit dieser Spezialisierung müssen immer komplexere Angriffsszenarien erkennen und wirksam bekämpfen, um die oben beschriebenen Schäden für Unternehmen und Organisationen zu verhindern. Für sie gilt die Maxime des lebenslangen Lernens ganz besonders – angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Gefahren. IT-Sicherheits-Fachkräfte mit der Spezialisierung auf Cybersecurity müssen immer komplexere Angriffsszenarien erkennen und wirksam bekämpfen, um Unternehmen und Organisationen vor Schäden zu bewahren. Genügte es früher, Netzwerke mithilfe von Perimeter-Geräten und Technologien wie Firewalls und Antivirensoftware zu sichern, bedarf es heute einer Reihe analytischer Fähigkeiten.

CompTIA hat nun die Zertifizierung CompTIA Cybersecurity Analyst+ (CSA+) entwickelt, die genau hier ansetzt: Angreifer identifizieren und ihnen den Zugang zum Netzwerk verweigern, Situationen analysieren, Maßnahmen ergreifen und damit erfolgreich IT-Sicherheitsvorfälle verhindern. Ab sofort können sich IT-Fachkräfte zur Zertifizierungsprüfung anmelden.

Die Qualifikationen, die ein solcher Security-Analyst vorweisen sollte, umfassen das Konfigurieren und Verwenden von Threat-Detection-Werkzeugen, das Durchführen von Datenanalysen sowie deren Interpretation mit dem Ziel, Verwundbarkeiten, Bedrohungen und Risiken für die Organisation zu erkennen und Abwehrmaßnahmen einzuleiten.

Der typische Kandidat für die CSA+ Zertifizierung ist eine IT-Fachkraft mit zwei Jahren Erfahrung im Bereich IT-Sicherheit. Jeder, der aktuell bereits die Security+ Zertifizierung abgelegt hat, ist ein idealer Kandidat für die neue Zertifizierung.

Der IT-Sicherheits-Karrierepfad

Mit Blick auf die Gefahren für die Unternehmenssicherheit hat CompTIA einen „Karrierepfad“ für Cybersecurity-Fachkräfte entwickelt, der weltweit angewandt werden kann. Er baut systematisch auf grundlegenden Zertifizierungen des Verbandes auf, die von dem eigens für diesen Bereich entwickelten Nachweis gekrönt wird.

Der herstellerneutrale Cybersecurity-Zertifizierungspfad von CompTIA beinhaltet jetzt die CSA+ Zertifizierung, mit der Fachkräfte die fehlenden Qualifikationen zwischen CompTIA Security+ und dem CompTIA Advanced Security Practitioner (CASP) Examen überbrücken können. Die neue CSA+ Zertifizierung erhöht die Zahl der Zertifizierungen auf dem CompTIA Cybersecurity Karriereweg auf sechs: IT Fundamentals, A+, Network+, Security+, CSA+ and CASP.

CompTIA-Zertifizierungen sind praxisbezogen, weil IT-Sicherheitsexperten diese mitkonzipieren und sie sich daher an aktuellen Gefahrensituationen und Bedürfnissen des Marktes orientieren. Mit der Anerkennung bestätigen die Unternehmen, dass die Zertifizierungen ihren Anforderungen entsprechen und sowohl für Mitarbeiter, Hochschulabgänger als auch für Umschüler geeignet sind.

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