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Auch in der Krise die Unternehmenswerte schützen Acht Tipps gegen Datenmissbrauch

Redakteur: Peter Schmitz

Gerade in Krisenzeiten ist die Sicherung unternehmenskritischer Datenbestände unerlässlich. Mitarbeiterentlassungen erhöhen auch das Risiko des Datendiebstahls. Sicherheitsexperte Cyber-Ark hat deshalb in acht Tipps vorbeugende Maßnahmen zusammengestellt, mit denen entscheidende Sicherheitslücken geschlossen werden.

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Besonders privilegierte Accounts, wie sie Administratoren besitzen, stellen in jedem Unternehmen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Admin-Passwörter sind der Schlüssel zu allen unternehmenskritischen Datenbeständen. Häufig finden sich auf den IT-Systemen aber identische, leicht zu entschlüsselnde Passwörter, die oft nur selten oder überhaupt nicht geändert werden.

Der Grund ist einfach: Dies ist in der Regel nur mit erheblichem manuellen Aufwand möglich. „Gerade IT-Profis sollten die Risiken einfacher Passwörter eigentlich gut kennen. Ein solches Vorgehen ist schon fast grob fahrlässig“, kommentiert Jochen Koehler, Deutschland-Chef von Cyber-Ark in Heilbronn.

Darüber hinaus hat oft eine größere Gruppe von Administratoren Zugriff auf Shared-Account-Passwörter. Zu überprüfen, wer wann warum was gemacht, ist nahezu unmöglich.

Acht einfache Tipps zum Schutz sensibler Daten

Tipp 1:

Die Berücksichtigung privilegierter Accounts muss integraler Bestandteil bei der Umsetzung jedes Security- oder Identity-Management-Projektes sein.

Tipp 2:

Die Schlüssel-Systeme, -Applikationen und -Datenbanken müssen identifiziert werden einschließlich der vorhandenen privilegierten Zugänge.

Tipp 3:

Es muss untersucht werden, wer Zugang zu privilegierten Accounts hat, und definiert werden, wer Zugang haben sollte.

Tipp 4:

Es ist erforderlich, eine umfassende Security-Policy im Hinblick auf privilegierte Accounts zu entwickeln, festzuschreiben und umzusetzen.

Tipp 5:

Die technische Realisierung muss auf jeden Fall Verschlüsselung, Passwort-Schutz und Überwachung der Systemzugriffe umfassen.

Tipp 6:

Es ist sicherzustellen, dass administrative Passwörter regelmäßig geändert werden und vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Die Passwortnutzung muss revisionssicher protokolliert werden.

Tipp 7:

Es muss eine Lösung implementiert werden, mit der die privilegierten Accounts automatisch und nicht manuell verwaltet werden können.

Tipp 8:

Die tatsächliche Einhaltung der gesamten Security-Policy unter besonderer Berücksichtung der definierten Regeln für privilegierte Accounts muss überprüft und überwacht werden.

Koehler betont: „Viele Unternehmen ergreifen nach wie vor unzureichende Security-Maßnahmen im Bereich der privilegierten Accounts. Nur durch die Einführung einer Lösung, mit der administrative Accounts automatisch verwaltet, geändert und überwacht werden, kann die Gefahr des Datenmissbrauchs und -diebstahls in diesem Bereich zuverlässig ausgeschlossen werden.“

(ID:2021693)