Personenbezogene Daten betroffen Cyberkriminelle stehlen Reise­in­for­ma­ti­o­nen von Booking.com

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Vorsicht vor Phishing: Unbekannte konnten Buchungsdetails, darunter Namen, E‑Mails und Telefonnummern von Booking.com-Nutzern erbeuten. Die Buchungs-PINs wurden zurückgesetzt und die Betroffenen informiert.

Wie viele Nutzer von Booking.com von dem Datenabfluss betroffen sind, ist öffentlich nicht bekannt. Der Anbieter habe jedoch alle Betroffenen per E-Mail informiert.(Bild: ©  Apichat - stock.adobe.com)
Wie viele Nutzer von Booking.com von dem Datenabfluss betroffen sind, ist öffentlich nicht bekannt. Der Anbieter habe jedoch alle Betroffenen per E-Mail informiert.
(Bild: © Apichat - stock.adobe.com)

Das Buchungsportal Booking.com ist zum Opfer einer Cyberattacke geworden. Bisher un­be­kannte Akteure konnten sich Zugriff auf Buchungsdetails von Kunden verschaffen. Zwar seien Zahlungsdaten sicher, doch Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sind be­trof­fen. Auch Reservierungshinweise, die die Buchenden mit den Unterkünften geteilt haben, konnten abgefangen werden.

Keine Kenntnis zum Umfang des Hacks

Das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam hat die betroffen Kunden informiert. Deren Konten seien nicht gehackt worden. Weiter Erläuterungen gab es zu dem Vorfall nicht, auf Reddit teilen Betroffene die Nachrichten von Booking.com, in denen über „verdächtige Aktivitäten“ informiert wird, bei denen „unbefugte Dritte Zugriff auf die Buchungsinformationen einiger Gäste erlangen konnten“.

Gegenüber Bleeping Computer habe Booking.com die PINs aktueller und vergangener Bu­chungen zurückgesetzt und die Kunden die aktualisierte PIN per E-Mail zugesandt. Nut­zer der Reiseplattform sollten aufmerksam gegenüber unerwarteten und verdächtigen E-Mails und Anrufen sein.

Ungefähr zur selben Zeit wie der Cyberangriff auf Booking.com fand auch eine Cyberattacke auf Basic-Fit statt. Beide Unternehmen haben ihren Hauptsitz in den Niederlanden. Während Booking.com erste Informationen an seine Kunden am 12. April 2026 versandt, hat Basic-Fit am 13. April 2026 sein Statement veröffentlicht und die zuständigen Behörden informiert. Ob die beiden Vorfälle zusammenhängen ist unklar, da es bisher keine Bekennung von Tätern oder Hinweise auf ähnliche Vorgehensweisen gibt.

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