Neues eBook „Sicherheit bei Remote Work“ Das Homeoffice hat bleibende Folgen für die Security

Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Peter Schmitz

So schnell viele Homeoffices eingerichtet wurden, so lange werden die Tätigkeit an den Heimarbeitsplätzen und die Remote Work Bestand haben. Es ist deshalb nicht nur höchste Zeit, für sichere Fernarbeit zu sorgen, Secure Remote Work muss als dauerhafter Bestandteil in die Security-Konzepte vieler Unternehmen. Das neue eBook gibt Tipps und Hinweise dazu.

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Das eBook "Sicherheit bei Remote Work" gibt Tipps und Hinweise rund um den sicheren Betrieb von Homeoffices.
Das eBook "Sicherheit bei Remote Work" gibt Tipps und Hinweise rund um den sicheren Betrieb von Homeoffices.
(Bild: fizkes - stock.adobe.com / VIT)

Sicherheit ist vielschichtig, das zeigt die Bewältigung der Corona-Pandemie sehr deutlich. Aus Sicherheitsgründen, für den Gesundheitsschutz wurden viele Beschäftigte ohne viel Vorbereitungszeit ins Homeoffice geschickt. Die Arbeit in Homeoffices hat aber ihrerseits Auswirkungen auf eine andere Sicherheit, die Datensicherheit und den Datenschutz.

Wie das neue eBook zeigt, gibt es viele Gründe, warum Remote Work zu höheren Cyberrisiken führt, darunter Standorte jenseits des Firmennetzwerks und der zentralen Security, unsichere Umgebungen im Heimbüro durch eine unzureichende Security-Infrastruktur, die Ausweitung der betrieblichen Nutzung privater Endgeräte (BYOD) und nicht zuletzt die vermehrten Attacken auf Homeoffices, die sich die Schwachstellen in der Homeoffice-IT zunutze machen, aber auch die Menschen in den Homeoffices geschickt manipulieren und verunsichern (Social Engineering).

Auf diese Risiken gilt es zu reagieren, denn Homeoffices sind gekommen, um zu bleiben: In der Corona-Pandemie arbeiten 10,5 Millionen Berufstätige ausschließlich im Homeoffice. Weitere 8,3 Millionen arbeiten teilweise im Homeoffice. Das sind in Summe 45 Prozent aller Berufstätigen, so der Digitalverband Bitkom.

Auch nach Ende der Corona-Pandemie werden sehr viel mehr Berufstätige im Homeoffice arbeiten als zuvor. Nach Bitkom-Berechnungen wird mehr als jeder Dritte (35 Prozent) den Arbeitsort ganz oder teilweise flexibel wählen. Das entspricht 14,7 Millionen Berufstätigen.

Security-Konzepte müssen sich dauerhaft verändern

Unternehmen müssen deshalb nicht nur für Pandemie-Zeiten Konzepte aufstellen, wie sich Remote Work sicherer gestalten lässt. Es geht darum, langfristig die neuen Arbeitsformen sicher und datenschutzgerecht zu etablieren.

Das neue eBook stellt dazu eine Auswertung zahlreicher Sicherheitsempfehlungen dar, wie sie zum Beispiel IT-Sicherheitsbehörden und Aufsichtsbehörden veröffentlicht haben. Zusätzlich erhalten Unternehmen wichtige Datenschutzhinweise für Home-Worker. Nicht zuletzt werden auch solche Security-Ansätze erwähnt, die hohes Potenzial haben, Remote Work sicherer zu machen.

Remote Work als Herausforderung für den CISO

Das eBook betrachtet aber nicht nur die technischen Schutzmaßnahmen für Remote Work. Auch die Herausforderungen für CISOs sind ein Thema, denn es gilt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso zu sensibilisieren wie das Management. Dabei können CISOs aber meist nur aus der Ferne agieren.

Hierzu liefert das eBook Tipps für die Mitarbeiterführung und Hinweise zu notwendigen Änderungen an Sicherheitsrichtlinien und bei der Security-Organisation.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research