Private AI Collaborative Research Institute Deutsche Forschungsteams unterstützen globales KI-Insititut

Redakteur: Peter Schmitz

Zwei Forschungsteams der TU Darmstadt konnten in einem weltweiten Wettbewerb zu vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz (KI) mit ihren Forschungsprojekten punkten und werden Teil des von den Unternehmen Intel, Avast und Borsetta initiierten Private AI Collaborative Research Institute.

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Das Private AI Collaborative Research Institute ist eine Forschungskooperation zwischen Intel, Avast, Borsetta und verschiedenen Univertsitäten weltweit.
Das Private AI Collaborative Research Institute ist eine Forschungskooperation zwischen Intel, Avast, Borsetta und verschiedenen Univertsitäten weltweit.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Cryptography and Privacy Engineering Group unter Leitung von Professor Thomas Schneider und das System Security Lab unter Leitung von Professor Ahmad-Reza Sadeghi aus dem Profilbereich Cybersicherheit der TU Darmstadt überzeugten mit ihren Forschungsideen im Rahmen eines international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Renommierte Universitäten waren aufgefordert, Forschungsideen für das von Intel, Avast und Borsetta initiierte Private AI Collaborative Research Institute einzureichen. Neun Forschungsteams, darunter zwei der TU Darmstadt, konnten sich im Konkurrenzfeld behaupten. Sie verstärken mit ihrer Expertise ab sofort die Forschungskooperation zu vertrauenswürdiger KI.

„Künstliche Intelligenz stellt eine wahre Goldmine für Cybersicherheitsforschung dar“, betont Professor Ahmad-Reza Sadeghi, Leiter des System Security Lab und Sprecher des Profilbereichs Cybersicherheit (CYSEC) an der TU Darmstadt. Im Vordergrund seiner Forschungsarbeiten steht das sogenannte Federated Machine Learning, um exakte, vertrauenswürdige und sichere Algorithmen in Software und Hardware für KI zu etablieren.

„Täglich werden enorme Datenmengen erzeugt, gesammelt und weiterverarbeitet. Wir benötigen neue Methoden der angewandten Kryptographie für Privatsphäre-schützende KI-Systeme, um so den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten“, erläutert Professor Thomas Schneider, Leiter des Fachgebiets Cryptography and Privacy Engineering (Encrypto). Sein Forschungsprojekt beschäftigt sich insbesondere mit Methoden zur sicheren Mehrparteienberechnung und der Anwendung von Hardware-beschleunigter Kryptographie im Kontext von dezentraler KI.

Die Kooperationspartner aus wissenschaftlicher Forschung und Industrie wollen unter dem Dach des Private AI Collaborative Research Institute Herausforderungen bewältigen, die durch die Ausbreitung von KI in nahezu alle Lebensbereiche und Industriezweige entstehen.

Das Private AI Collaborative Research Institute ist eine Forschungskooperation mehrerer Unternehmen. Das ursprünglich von Intel initiierte Zentrum baut sein Forschungspotenzial aus, indem es mit Avast, einem weltweit führenden Sicherheitsunternehmen, und Borsetta, einem Start-up für Edge-Computing, eng zusammenarbeitet. Ziel ist es, mit der Förderung von Grundlagenforschung Technologien voranzubringen und zu entwickeln, welche die Sicherheit und das Vertrauen in dezentrale Künstliche Intelligenz (KI) stärken.

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