Schulung durch (ISC)² und Cloud Security Alliance

Fachliche Zertifizierung für Cloud-Sicherheit

| Redakteur: Stephan Augsten

(ISC)² und die CSA erarbeiten gemeinsam eine fachliche Zertifizierung für Cloud-Sicherheit.
(ISC)² und die CSA erarbeiten gemeinsam eine fachliche Zertifizierung für Cloud-Sicherheit. (Bild: Archiv)

Der Zertifizierungsanbieter (ISC)² und die Cloud Security Alliance wollen gemeinsam eine fachliche Zertifizierung für Informationssicherheit entwickeln. Die Kooperationsvereinbarung legt den Schwerpunkt auf die Sicherheit moderner, insbesondere Cloud-basierter Geschäftssysteme.

Wie die (ISC)² 2013 Global Information Security Workforce Study (GISWS) ergeben hat, sehen fast 60 Prozent der über 12.000 Befragten einen großen Schulungsbedarf hinsichtlich Cloud Computing. Praktisch alle Befragten gaben an, mit einem gewissen Maß an Cloud Computing zu arbeiten. Die meisten (61 Prozent) nutzen Cloud-Dienste aus dem Internet oder eine hybride Cloud-Umgebung einschließlich Software und Infrastruktur.

Deshalb bündeln (ISC)² und die Cloud Security Alliance (CSA) ihre Ressourcen, um eine gemeinsame Zertifizierung für die Informationssicherheit in der Cloud anbieten zu können. Das neue Programm baut dabei auf der CISSP-Schulung (Certified Information Systems Security Professional) von (ISC)² und dem CSSK (Certificate of Cloud Security Knowledge) von CSA auf.

Die Zertifizierung soll letztlich ein allgemeines, globales Verständnis von Cloud Computing-Systemen schaffen. Vor diesem Hintergrund vermittelt es professionelles Wissen und bewährte Verfahren für Entwicklung, Einführung und Management. Ebenso wird die Tiefe des technischen Wissens geprüft, das für die Entwicklung von auf Cloud Computing beruhenden Geschäftssystemen erforderlich ist.

CSA steuert hierfür beispielsweise das Forschungsmaterial und weitere Beiträge zur Entwicklung eines ISO-Standards bei. Ergänzt wird das Know-how durch die von (ISC)²-Mitgliedern gesteuerte Methodologie zur Analyse der Arbeitsaufgaben für Entwicklung und Management. Diese entwickeln auch den technologisch-agnostischen Ansatz und definieren Praxisfelder, die als Grundlage für alle (ISC)²-Zertifizierungen dienen.

Im Rahmen der Kooperation streben die beiden Organisationen einen weltweit akzeptierten Benchmark für das Erfahrungsniveau an. Dieser soll in Zukunft die Kompetenz im Hinblick auf das common body of knowledge (CBK) zu bestätigen. Die neue Zertifizierung und erste Prüfungen sollen im Jahr 2014 zur Verfügung stehen.

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