Wie viele E-Mails landen während der Arbeit täglich in Ihrem Postfach? Bei den meisten Arbeitnehmern sind das äußerst viele – ob intern von Kollegen oder extern von Partnern oder Kunden. Die Fragen, die sich dabei stellen: Fühlen sich Mitarbeiter von den Massen an E-Mails gestresst, welche Auswirkungen hat dies auf die E-Mail-Sicherheit in Unternehmen, und wie lässt sich diese Sicherheit optimieren? Diesen Fragen ist eine aktuelle Studie des E-Mail-Security-Herstellers SEPPmail nachgegangen.
Fühlen sich Mitarbeiter von den Massen an E-Mails, die sie täglich bearbeiten müssen, gestresst und welche Auswirkungen hat dies auf die E-Mail-Sicherheit in Unternehmen?
(Bild: master1305 - stock.adobe.com)
E-Mails sind nach wie vor das Hauptkommunikationsmittel im Business-Alltag. So können Mitarbeiter auf kurzem, schnellem Wege Nachrichten übermitteln, ohne dass sie aus ihren Arbeitsroutinen zu lange herausgerissen werden. Die Folge davon ist jedoch, dass einzelne E-Mail-Postfächer sehr voll sind – und das nicht nur mit harmlosen Inhalten.
Die Zahl von missbräuchlichen Inhalten in der Arbeitswelt steigt seit geraumer Zeit stark an. Spam, Fraud und Phishing sind neben allen relevanten Mails zu einem Dauergast im Maileingang geworden. Hinzu kommt, dass sich Desinformation, Fake News und Manipulation von essenziellen Inhalten kaum unterscheiden lassen.
Stressstudie: E-Mail-Souveränität und E-Mail-Sicherheit im beruflichen Alltag
Um herauszufinden, welche Wirkung die Massen an E-Mails auf Mitarbeiter haben, hat SEPPmail rund 800 Interviews per Online-Befragung innerhalb der arbeitstätigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 67 Jahren durchgeführt. Ziel war es, evidenzorientierte Erkenntnisse bezüglich der E-Mail-Sicherheit und -Souveränität in einer quantitativen, empirisch-repräsentativen Erhebung zu erfassen.
1. Zielgruppe
Anhand der Frage, was den Befragten beim Umgang mit E-Mails wichtig ist, ergaben sich drei Gruppen:
die Autarken bzw. Eigenständigen (40 Prozent), die Sicherheit, Erreichbarkeit und Vertraulichkeit bevorzugen,
die Abgeklärten bzw. Erfahrenen (40 Prozent), denen zusätzlich zur Sicherheit Schutz vor Manipulation sowie Datenschutz wichtig sind,
und die Agilen bzw. Spontanen (20 Prozent), die Erreichbarkeit, Schnelligkeit und Verfügbarkeit priorisieren.
Insgesamt sind den Befragten Sicherheit, Datenschutz und Schutz vor Manipulation am wichtigsten.
Nach Geschlecht und Altersgruppe ergab die Befragung folgende Aufteilung:
Bei den Abgeklärten ist der Anteil der Frauen mit 6 von 10 höher als der männliche Part. Bei den Agilen ist hingegen der männliche Anteil höher.
(Bild: LINK | White Rabbit Communication)
Bei der Gruppe der 18-34-Jährigen ist der Anteil der Autarken am stärksten vertreten. Die älteren Befragten (50-67 Jahre) sind am stärksten bei den Abgeklärten vertreten.
(Bild: LINK | White Rabbit Communication)
2. Ergebnisse
Die Studie ergab, dass sich jede vierte Person von E-Mails im Berufsalltag gestresst fühlt. Gestresste Personen empfangen durchschnittlich 29 Mails pro Tag. Zum Vergleich: Die Gruppe der nicht gestressten Personen erhält durchschnittlich 18 Mails pro Tag.
Darüber hinaus hat die Studie gezeigt, dass sich die Autarken bzw. Eigenständigen deutlich gestresster fühlen als die Agilen bzw. Spontanen.
Die Studie hat gezeigt, dass sich die Autarken bzw. Eigenständigen deutlich gestresster fühlen als die Agilen bzw. Spontanen.
(Bild: LINK | White Rabbit Communication)
Nicht überraschend ist die Erkenntnis, dass das Stressempfinden auch davon abhängt, ob Mitarbeiter geschult sind oder nicht.
Nicht überraschend ist die Erkenntnis der Studie, dass das Stressempfinden auch davon abhängt, ob Mitarbeiter geschult sind oder nicht.
(Bild: LINK | White Rabbit Communication)
Mitarbeiter, die in speziellen Schulungen über Cyberrisiken via E-Mail aufgeklärt wurden, sind stärker besorgt als ungeschulte Mitarbeiter:
Mitarbeiter, die in speziellen Schulungen über Cyberrisiken via E-Mail aufgeklärt wurden, sind stärker besorgt als ungeschulte Mitarbeiter.
(Bild: LINK | White Rabbit Communication)
Trotzdem erfüllen Awareness-Schulungen einen wichtigen Zweck. Denn die Studie offenbart auch, dass sich ungeschulte Mitarbeiter keine Gedanken beim Versenden kritischer Inhalte an eine private E-Mail-Adresse machen. Dies kann bei Unternehmen zu erheblichem Schaden führen.
Zusammenfassung der Ergebnisse: Jede vierte Person fühlt sich im Berufsalltag durch E-Mails gestresst. Bei den Autarken/Eigenständigen und Abgeklärten/Erfahrenen, denen Sicherheit, Datenschutz sowie Schutz vor Manipulation am wichtigsten sind, ist das Stressempfinden dabei am höchsten. Der Grund: Viele von ihnen haben eine E-Mail-Sicherheitsschulung erhalten, in der sie über Cyberrisiken via E-Mail aufgeklärt wurden. Daher sind sie beunruhigt und damit einhergehend gestresst, während die Agilen/Spontanen keinen großen Wert auf Sicherheit legen und daher keineswegs beunruhigt sind.
Wie lässt sich der Stress durch E-Mails reduzieren und damit die E-Mail-Sicherheit im Unternehmen erhöhen?
Die Studie von SEPPmail zeigt, dass Awareness-Schulungen zwar eine gute Grundsicherheit in puncto E-Mails im Business-Alltag schaffen, diese Schulungen aber allein noch nicht ausreichen. Es ist wichtig, nicht nur das Bewusstsein über E-Mail-Sicherheit bei Mitarbeitern zu schärfen, sondern auch bestimmte Sicherheitstechnologien einzuführen und die Mitarbeiter darüber aufzuklären. Bei diesen Schulungen sollten Mitarbeiter nicht nur das erforderliche Know-how für den Umgang erlernen, sondern auch erfahren, wie die einzelnen Technologien funktionieren. Auf diese Weise realisieren sie, dass sie sich um Cyberrisiken in ihrem Unternehmen keine Sorgen machen müssen, sind folglich weniger gestresst und können konzentrierter arbeiten. Um E-Mail-Stress zu reduzieren und die E-Mail-Sicherheitsstrategie in Unternehmen zu stärken, ist also das gekonnt eingesetzte Zusammenspiel aus Technologie und Mensch essenziell.
Zu den Technologien, die Unternehmen implementieren sollten, zählt unter anderem eine E-Mail-Verschlüsselung. Diese ermöglicht einen sicheren DSGVO-konformen Versand, ohne dass Inhalte während des Übertragungsweges von Unbefugten mitgelesen werden können.
Darüber hinaus gewährleisten digitale Signaturen eine klarere Identifikation des Absenders und weisen nach, dass die empfangene E-Mail wirklich vom angegebenen Absender stammt und es sich dabei um keinerlei Betrug handelt.
Damit schadhafte E-Mails gar nicht erst im Postfach landen, ist es mittlerweile üblich, bestimmte Filtersysteme wie eine Anti-Spam- bzw. Anti-Malware-Technologie zu etablieren. Mit diesen Technologien werden schadhafte E-Mails sofort aussortiert, was zu einem geringeren Mailaufkommen im Postfach und zu weniger Stress bei den Mitarbeitern führt.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Fazit
Um einen maximalen Schutz vor Cyberangriffen via E-Mail zu gewährleisten und gleichzeitig den Stress der Mitarbeiter zu reduzieren, ist eine Kombination aus E-Mail-Security Awareness-Schulungen und technischen Maßnahmen bzw. auch deren Einbinden in die Schulungen empfehlenswert.