Drei kritische Schwachstellen Memory Bugs in Mozilla Thunderbird

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Mozilla schließt drei Speicherfehler in Thunderbird, die auch Firefox betreffen. Die Sicherheitslücken könnten zur Ausführung von Schadcode führen, die Einstufung des Risikos ist nicht einheitlich. Updates auf Thunderbird 151 und Firefox 151 werden empfohlen.

Speicherbeschädigungen bei Mozilla ermöglichen die Ausführung bösartigen Codes in Thunderbird und Firefox.(Bild:  Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Speicherbeschädigungen bei Mozilla ermöglichen die Ausführung bösartigen Codes in Thunderbird und Firefox.
(Bild: Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

In Thunderbird, dem Mail-Client von Mozilla, schloss der Hersteller drei Sicherheitslücken, die auch Firefox betreffen, da sie sich große Teile der gleichen Codebasis teilen. Die Schwachstellen sind:

Während die erste Schwachstelle lediglich Thunderbird 150 betrifft, betreffen die beiden anderen Schwachstellen die Versionen 140.10 und 150 des E‑Mail‑Programms. In allen drei Fällen spricht Mozilla von Speicherbeschädigungen. „Wir gehen davon aus, dass einige davon mit entsprechendem Aufwand hätten ausgenutzt werden können, um beliebigen Code auszuführen“, heißt es im Sicherheitshinweis.

Mozilla selbst ordnet das Risiko von EUVD-2026-30922 / CVE-2026-8974 als moderat ein, das von EUVD-2026-30923 / CVE-2026-8973 und EUVD-2026-30926 / CVE-2026-8975 als hoch. Die Enisa jedoch vergibt in ihrer European Vulnerability Database jeweils kritische CVSS-Scores. Nichtsdestotrotz sollten Nutzer die jeweils aktuellen Versionen installieren. Diese sind Firefox 151 und Firefox ESR 140.11 und Thunderbird 151 sowie Thunderbird 140.11.

Thunderbird gehört zur MZLA Technologies Corporation, die eine hundertprozentige Tochter der Mozilla Foundation ist. Firefox hingegen wird von der Mozilla Corporation entwickelt, die ebenfalls zur gemeinnützigen Mozilla Foundation gehört.

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

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