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VSaaS und ACaaS auf dem Vormarsch Physische Sicherheit ist verbesserungswürdig

| Redakteur: Peter Schmitz

In einer Umfrage unter 1.000 IT-Entscheidungsträgern in Europa haben 77 Prozent der Teilnehmer die physische Sicherheit als nicht optimiert bezeichnet. Und für 20 Prozent ist die Verbesserung der physischen Sicherheit sogar eine Priorität im Jahr 2020.

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Hosted-Security-Anbieter Morphean ruft zu mehr Zusammenarbeit zwischen der physischen Sicherheitsbranche und dem IT-Sektor auf.
Hosted-Security-Anbieter Morphean ruft zu mehr Zusammenarbeit zwischen der physischen Sicherheitsbranche und dem IT-Sektor auf.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der Markt für Videoüberwachung als Dienstleistung soll bis 2022 einen Umfang von 5,93 Mrd. US-Dollar erreichen – eine jährliche Wachstumsrate von 22,0 Prozent. Angetrieben wird diese Entwicklung durch die niedrigen Einrichtungskosten und die flexible Skalierbarkeit der Technologie sowie die zunehmende Nachfrage nach Echtzeit- und Fernzugriff auf Videoüberwachungsdaten. Bei IT-Sicherheitsfachleuten, die bereits mit Cloud-Systemen und -Services arbeiten, sorgt das Wachstum vernetzter digitaler Geräte über das Internet der Dinge (IoT) für zunehmenden Appetit auf physische Sicherheitslösungen wie Netzwerkkameras. Sie wollen so ihre existierenden IT-Systeme optimieren und die Erhebung von Business-Intelligence-Daten unterstützen.

Die Ergebnisse der von Morphean in Auftrag gegebenen unabhängigen Umfrage unter 1000 IT-Entscheidungsträgern in Firmen mit über 50 Beschäftigten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind aussagekräftig. Die Hälfte der Befragten nannte bessere Sicherheit als wichtigsten Vorzug von VSaaS/ ACaaS; bessere Funktionalität (42 Prozent) und Kostenvorteile (38 Prozent) rangieren auf Platz 2 und 3. Unternehmen haben mehr Sicherheit, Kostenvorteile und bessere Funktionalität als die einflussreichsten Faktoren und Vorteile gehosteter Sicherheitslösungen erkannt. Die Hälfte der IT-Führungskräfte benennt die Verbesserung der Daten-/ Informationssicherheit als Priorität für die nächsten 12 Monate.

77 Prozent der IT-Führungskräfte berichten, dass die physische Sicherheit nicht optimiert ist; 20 Prozent wollen die physische Sicherheit in den nächsten 12 Monaten verbessern. 48 Prozent der IT-Führungskräfte verwenden bereits eine Cloud-basierte Videoüberwachungs- oder Zutrittskontrolllösung, 36 Prozent erwägen es. Von denjenigen, die noch über Video Surveillance as a Service (VSaaS) und Access Control as a Service (ACaaS) nachdenken, erwarten 79 Prozent die Einführung dieser Lösungen in ihren Unternehmen innerhalb von 12 Monaten.

Rodrigue Zbinden, CEO der Morphean SA, erklärt: „Die Daten, die sich aus unserer Umfrage ergeben, lassen eine Reihe wichtiger Schlussfolgerungen zu. Erstens: Obwohl die Umstellung auf physische Sicherheitssysteme, die in der Cloud gehostet werden, erhebliche Fortschritte macht, sind diese Systeme noch nicht dafür optimiert, so umfangreich Informationen zu erfassen wie sich die IT-Abteilungen das wünschen. Und zweitens: trotz erwarteter hoher Nachfrage aus dem Markt könnte die Sprachbarriere zwischen denjenigen, die physische Sicherheitssysteme installieren und IT-Resellern diese Fortschritte behindern.“

Die Sprachbarriere bei der Umsetzung

IT-Führungskräfte, die sich für die Bereitstellung weiterer Services normalerweise an die Anbieter ihrer IT-Infrastruktur wenden, sollten auch an diejenigen denken, die physische Sicherheitslösungen installieren. Ihr Vorteil: sie verfügen über Erfahrungen und Know-how auf diesem Gebiet. Zudem wissen sie von den Möglichkeiten, weitere Informationen mit diesen Systemen zugänglich zu machen. Während sich IT-Reseller manchmal nicht genügend mit diesen Systemen auskennen, stehen die Fachkräfte, die physischer Sicherheitssysteme installieren, vor der Herausforderung, die Sprache der IT-Abteilung lernen.

Rodrigue Zbinden weiter: „Die zunehmende Beteiligung interner IT-Abteilungen am Kaufprozess sowie der Inbetriebnahme von vernetzten Geräten für die Überwachung und Zutrittskontrolle erfordert eine engere Zusammenarbeit zwischen IT-Resellern und den Anbietern physischer Sicherheit. Für die schnelle und effektive Bereitstellung von umfassend optimierten und gebrauchstauglichen Systemen müssen Vertreter der IT- und der physischen Sicherheitsbranche lernen, dieselbe Sprache zu sprechen.“

Engere Zusammenarbeit von IT-Resellern und Experten von physischer Sicherheit

Für IT-Manager ermöglichen benutzerfreundliche Plug-and-Play-Anschlüsse die schnelle Netzwerkintegration von Sicherheitsgeräten, basierend auf den Sicherheitsvorkehrungen, die bereits für die Verbindung von Software und Systemen in Kraft sind. Die Vernetzung mit der Cloud erlaubt es, aufschlussreiche Informationen aus IoT-Sensoren zu erfassen, während die nutzungsabhängige Abrechnung, das für Videoüberwachung und Zutrittskontrolle als Dienstleistung verwendet wird, in der IT-Welt ohnehin schon das bevorzugte Modell ist.

Die wachsende Nachfrage nach Hosted-Security-Lösungen bietet IT-Resellern und den mit der Installation physischer Sicherheitssysteme betreuten Fachkräften eine Chance. Sie können Unternehmen dabei helfen, ihre physische Sicherheit zu verbessern, und sie zugleich über die potenziellen Vorteile hinsichtlich der Analyse von Daten zu informieren, die Cloud-basierte Überwachungs- und Zutrittskontrollsysteme bieten. In enger Zusammenarbeit können beide Seiten optimale Konfigurationen zusammenstellen, die sowohl die physische Umgebung als auch IT-Systeme schützen – durch eine umfassende, übergreifende Lösung, die dem Bedarf der Kunden besser gerecht wird.

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