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Security Router für die Netzwerksicherheit

| Redakteur: Ines Stotz

Eigens für Industrienetzwerke hat Weidmüller Gigabit Security Router entwickelt. Sie bieten eine sichere Kommunikation zwischen ethernetbasierten Maschinen und Anlagen sowie übergeordneten Netzwerken. Entsprechende Geräte präsentiert der Hersteller auf der Hannover Messe.

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Weidmüller Firewall/NAT Router: Durch IP-Routing erfolgt eine kontrollierte Vermittlung des Datenverkehrs zwischen Subnetzen. Die Segmentierung in Teilnetze reduziert dabei die Netzwerklasten.
Weidmüller Firewall/NAT Router: Durch IP-Routing erfolgt eine kontrollierte Vermittlung des Datenverkehrs zwischen Subnetzen. Die Segmentierung in Teilnetze reduziert dabei die Netzwerklasten.
(Bild: Weidmüller)

Industrietaugliche Router weisen typischerweise einen hohen Funktionsumfang auf. Je nach Applikation benötigen Anwender tatsächlich nur einige Eigenschaften. Eine Fokussierung auf relevante Funktionen empfiehlt sich, wenn der Anpassungsaufwand zur IP-Integration von Maschinen in übergelagerte Netzwerke möglichst gering ausfallen soll.

Der neue Firewall/NAT-Router IE-SR-2GT-LAN-FN von Weidmüller mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen (10/100/1000BaseT(X)) ist speziell für Applikationen ausgelegt, bei denen Netzwerksicherheit und Network Address Translation (NAT) im Vordergrund stehen. Dank der integrierten Stateful-Inspection-Firewall mit flexibler 2-Wege-Paketfilterung (WAN/LAN ein- und ausgehend) schützt der Router industrielle IP-Netzwerke zuverlässig und sicher.

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Beim Firewall/NAT-Router erfolgt die virtuelle Umsetzung von IP-Adressen einfach mittels 1:1-NAT. Das heißt, Serienmaschinen mit identischem IP-Adressraum lassen sich parallel betreiben und in überlagerte Netzwerke einbinden – ohne jeder Maschine individuelle IP-Adressbereiche zuweisen zu müssen.

Kontrollierter Datenverkehr

Industrial Security Router von Weidmüller wie der IE-SR-2GT-LAN-FN dienen einer optimierten Netzwerkinfrastruktur. Er bietet statisches oder dynamisches Routing und unterstützt RIPv2/ OSPF. Der Router leitet den Datenverkehr kontrolliert zwischen geswitchten Ethernet-Netzwerken (IP-Routing) weiter. Außerdem reduziert er Netzwerklasten durch Aufteilung in separate Netzwerke (Broadcast-Limitierung) und schützt - dank Firewall und Masquerading - vor unbefugten Zugriffen.

Auch die Firewall stellt umfangreiche, konfigurierbare Filterfunktionen bereit und erkennt legitimierten Datenverkehr, weist also nicht autorisierte Netzwerkzugriffe zuverlässig ab. Der Firewall/NAT-Router hat weitere Funktionen wie Priorisierung und Kanalisierung des Netzwerkverkehrs ab Werk implementiert.

Neben seiner kompakten Konstruktion (35 x 159 x134 mm - B x H x T) besitzt der Router (IP 20) zwei RJ45-Ports, einen USB-Port, einen SCM-Kartenleser, diverse LED-Anzeigen für Zustandssignalisierungen sowie digitale Ein-/ Ausgänge und einen Factory-Reset-Button. Industriellen Bedürfnissen entspricht gleichfalls der Betriebstemperaturbereich: Er reicht von -20 bis 70°C.

Hannover Messe: Halle 11, Stand B 60

Dieser Beitrag stammt ursprünglich von unserer Schwesterpublikation Elektrotechnik.de.

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