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Schwaches Passwort erlaubt Angreifern Remote-Zugriff Schwachstelle in Intel AMT gefährdet Firmen-Laptops

Redakteur: Peter Schmitz

F-Secure meldet ein Sicherheitsproblem, das die meisten von Firmen ausgegebenen Laptops betrifft. Ein Angreifer mit Zugang zum Gerät kann es in weniger als einer Minute mit einer Hintertür ausstatten. Dabei lassen sich die Abfragen von Kennwörtern wie BIOS- oder Bitlocker-Passwörter oder TPM-Pins umgehen um einen Remote-Zugriff einzurichten. Erfolgreiche Angreifer können anschließend aus der Ferne auf die Systeme zugreifen. Die Schwachstelle existiert in Intels Active Management Technology (ATM) und betrifft Millionen Laptops weltweit.

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Aufgrund unsicherer Standardeinstellungen in Intel AMT können Angreifer das Nutzer- und BIOS-Passwort sowie Bitlocker- oder TMP-Schutz umgehen und innerhalb von Sekunden Hintertüren in Firmen-Laptops einrichten.
Aufgrund unsicherer Standardeinstellungen in Intel AMT können Angreifer das Nutzer- und BIOS-Passwort sowie Bitlocker- oder TMP-Schutz umgehen und innerhalb von Sekunden Hintertüren in Firmen-Laptops einrichten.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Der Angriff sei „fast schon lächerlich einfach, er birgt aber ein enorm destruktives Potential“, sagt Harry Sintonen, der das Risiko als Senior Security Consultant bei F-Secure untersucht hat. „In der Praxis gibt sie einem Angreifer die komplette Kontrolle über Arbeits-Laptops, selbst wenn eigentlich umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet wurden.“

Intel AMT ist eine Lösung, mit der die IT-Abteilungen von Unternehmen firmeneigene Computer verwalten und aus der Ferne warten können. Das soll das Management vieler Unternehmens-PCs deutlich vereinfachen. Die Technik wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach für Schwachstellen kritisiert. Die aktuelle Angriffsmethode setzt sich aufgrund der Einfachheit, mit der sie sich ausnutzen lässt, von anderen Meldungen ab. Sie bietet einen Zugriff in Sekunden, ohne dass eine einzige Code-Zeile notwendig ist.