Gibt es dann auch Lösungen, die die Sicherheit zwischen den Produktionsanlagen gewährleisten?
Huber: Ja, wir empfehlen schon seit Jahren Sicherheitsstrategien und bieten entsprechende Produkte an, die für Produktionseinrichtungen besonders geeignet sind. Es muss aber nicht nur bei der Standardsoftware auf Sicherheitsaspekte geachtet werden. Auch bei der Applikationssoftware müssen die Risiken im Auge behalten werden, die sich im Zusammenhang mit Cybersecurity ergeben können.
In letzter Zeit ist öfter die Rede davon, Deutschland werde bei Industrie 4.0 abgehängt. Können wir noch mithalten?
Huber: Es gibt natürlich immer einige Brandstifter, die es lichterloh brennen lassen, damit sie sich möglichst öffentlichkeitswirksam am Löschen beteiligen können. Doch der Wirklichkeit entspricht eine solche Lagebeschreibung nicht. Wir entwickeln uns alle step by step in die Richtung der stärkeren IT-Durchdringung und Digitalisierung. Was stimmt: ja, wir müssen schneller machen, aber wir sind nicht abgehängt. Es gibt auch viele Mittelständler, die bereits eine gute IT-Durchdringung ihrer Geschäftsprozesse haben. Denen muss man aber auch sagen: Du musst nicht alles am Internet haben und für die Cybersecurity sehr viel Geld ausgeben, da gibt es wirtschaftlichere Lösungen.
In welchem „Industrie-4.0-Stadium“ stehen Ihre eigenen Siemens-Standorte und wo gibt es noch Handlungsbedarf?
Huber: Wir gehören zu den Firmen, die sich bei der durchgängigen Digitalisierung der technischen Wertschöpfungsprozesse im Mittelfeld befinden. Das möchten wir natürlich, weil wir die Komponenten für Industrie 4.0 auch verkaufen, schnell deutlich weiter steigern. Die auf diesem Gebiet führenden Unternehmen können heute zum Beispiel bereits ganze Produkte und Produktfamilien vollständig digital entwickeln. In diesem Zusammenhang stellen Cybersecurity-Risiken auch nicht grundsätzlich eine Barriere dar. Die entsprechenden Teams können in den vorhin erwähnten Secure Islands problemlos und schnell untereinander Daten austauschen. Cybersecurity-Bedenken sind also nicht grundsätzlich und überall ein Hindernis, die Digitalisierung bereits heute und insbesondere deutlich schneller vorwärtszutreiben, auch wenn das Internet nicht beliebig „secure“ ist
Dieser Artikel ist ursprünglich bei unserem Schwesterportal MaschinenMarkt erschienen. Verantwortliche Redakteurin: Stefanie Michel.
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Stand vom 30.10.2020
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