Digitale Identitäten sind durch Quantencomputer akut gefährdet. Der Umstieg auf Post-Quanten-Kryptografie erfordert Kryptoagilität mit Krypto-Inventar, Hybridzertifikaten und kontinuierlicher Anpassung. (Bild: © AminaDesign - stock.adobe.com)
Kryptoagilität statt Einmal-Projekt

Digitale Identitäten brauchen quantenresistente Kryptografie

Digitale Identitäten sind der neue Sicherheitsperimeter und durch Quan­ten­computer akut gefährdet. Das BSI empfiehlt deshalb spätestens ab 2031 quantenresistente Verfahren für Authentisierung und Signaturen. Der Umstieg auf Post-Quanten-Kryptografie (PQC) erfordert Kryptoagilität: angefangen bei einem Krypto-Inventar über Hybridzertifikate bis hin zur kontinuierlichen Anpassung kryptografischer Verfahren.

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Quantencomputer verändern die Kryptografie schrittweise. Besonders der Mittelstand braucht jetzt ein Kryptoinventar als Grundlage für Crypto Agility. (Bild: © Azar - stock.adobe.com)
Ohne Kryptoinventar bleibt der Post-Quantum-Schutz nur Theorie

Quantencomputer: Vorbereitung ist wichtiger als Panik

Quantencomputer werden die Kryptografie verändern, aber nicht über Nacht. Besonders der Mittelstand ist gefordert, denn gewachsene IT-Landschaften, unterbesetzte Teams und fehlende Transparenz über eingesetzte Verschlüsselung erschweren die Vorbereitung. Der wichtigste erste Schritt ist ein Kryptoinventar, darauf aufbauend lässt sich Crypto Agility als strategisches Ziel entwickeln.

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