Elektronische Post mit Verschlüsselung und digitaler Signatur absichern

Wie mache ich E-Mails mit SEPPmail blickdicht?

| Autor / Redakteur: Günter Esch / Stephan Augsten

Verschlüsselter E-Mail-Versand sollte gleichermaßen schnell, sicher und komfortabel sein.
Verschlüsselter E-Mail-Versand sollte gleichermaßen schnell, sicher und komfortabel sein. (Bild: © DX - Fotolia)

Angesichts der Spionageprogramme PRISM und Co. ist es nicht ratsam, sensible Daten in Klartext per E-Mail zu versenden. Firmen setzen deshalb vermehrt auf die Verschlüsselung ihrer digitalen Post. Dieser Workshop beleuchtet den Verschlüsselungsvorgang des Anbieters SEPPmail vom Absenden bis zum sicheren Empfangen und Antworten.

Vertrauliche Informationen, beispielsweise Rechnungen oder Details zu Geschäftsabschlüssen, lassen sich am schnellsten und komfortabelsten per E-Mail zu verschicken. Der herkömmliche Versandweg per Brief gehört daher in vielen Firmen der Vergangenheit an.

Doch aufgrund der Gefahren des Internets wie Hacking, Phishing & Co gilt es, die elektronische Geschäftspost ausreichend zu schützen. Dazu gehört, die Authentizität des Senders zu garantieren sowie die Vertraulichkeit und Originalität der Botschaft zu sichern. Dies gelingt Firmen, indem sie die E-Mails verschlüsseln und dazu mit einer digitalen Signatur versehen.

Je nach Anbieter ist die E-Mail-Verschlüsselung allerdings mehr oder weniger aufwändig und kompliziert. Sie setzen beispielswiese eine spezielle Software auf jedem Client-PC voraus. Der Schweizer E-Mail-Security-Experte SEPPmail will gewährleisten, dass sich benutzerfreundliche Übermittlung und hohe Sicherheit nicht gegenseitig ausschließen.

Das Versenden und Empfangen verschlüsselter und signierter E-Mails erfolgt in der gewohnten Mail-Umgebung, beispielsweise via Outlook oder Lotus Notes. Alle umständlichen Prozesse übernimmt eine Appliance, die in die bestehende Infrastruktur implementiert wird.

Alles wie gehabt – aber vertraulich

Um dem Nutzer den Versandprozess so einfach wie möglich zu machen, hat der Schweizer E-Mail-Experte eine patentierte Versandtechnologie namens GINA entwickelt. Dass der Nutzer mit einem Verschlüsselungsprogramm arbeitet, merkt er bei der GINA-Methode zunächst gar nicht. Alles geht wie gewohnt vonstatten.

Der Absender verfasst eine elektronische Nachricht in seinem Standard-E-Mail-Programm (Outlook, Lotus Notes etc.). Anders als eine herkömmliche Mail soll diese digitale Post aber vertraulich behandelt werden, da es sich z.B. um Informationen zu Geschäftsabwicklungen handeln könnte.

SEPPmail-Buttons in der Nachrichtenanzeige des E-Mail-Programms.
SEPPmail-Buttons in der Nachrichtenanzeige des E-Mail-Programms. ( SEPPmail)

Vor dem Versand mittels SEPPmail markiert der Absender die Nachricht als vertraulich: Dies funktioniert zum einen mittels so genanntem „Vertraulichkeits-Flag“ (siehe Schritt 1), welches unter dem Reiter „Eigenschaften“ auszuwählen ist; darüber hinaus ist z.B. der Vermerk (2) „[secure]“ in der Betreffzeile möglich. Zudem steht dem Absender ein kostenloses Plug-In von SEPPmail bereit, das er herunterladen kann. Das Plug-In integriert verschiedene Buttons (3) in die Nachrichtenanzeige des E-Mail-Programms.

Mithilfe des Plug-ins kann der Anwender die elektronische Post mit einem Mausklick verschlüsseln und zusätzlich mit einer digitalen Signatur versehen, um die Echtheit der E-Mail nachzuweisen. Darüber hinaus ist es ihm möglich, eine Lesebestätigung vom Empfänger anzufordern. Nachdem der Absender seine Auswahl getroffen hat, schickt er die vertrauliche E-Mail an seinen Geschäftspartner.

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