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BSI zertifiziert GeNUScreen 2.0 nach Common Criteria Firewall durchläuft unabhängige Sicherheits- und Qualitätsprüfung erfolgreich

| Redakteur: Stephan Augsten

Wie ihre Vorgängerversion erhält die neue Firewall des Security-Herstellers GeNUA ein Common-Criteria-Zertifikat der Stufe EAL 4+. Dies ist die höchste Stufe für entsprechend komplexe Systeme. Die Analyse der Sicherheitsfunktionen bis auf Quellcode-Ebene sowie die Testreihen oblagen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

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Die Geschäftsführer von GeNUA, Magnus und Michaela Harlander, erhalten vom neuen BSI-Präsidenten Michael Hange und Bernd Kowalski (vlnr.), Abteilungsleiter Zertifizierung, das Common-Criteria-Zertifikat.
Die Geschäftsführer von GeNUA, Magnus und Michaela Harlander, erhalten vom neuen BSI-Präsidenten Michael Hange und Bernd Kowalski (vlnr.), Abteilungsleiter Zertifizierung, das Common-Criteria-Zertifikat.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einer Zertifikatsübergabe auf der diesjährigen Security-Messe it-sa hat der Firewall-Hersteller GeNUA ein aufwändiges Testverfahren für die Firewall GeNUScreen 2.0 erfolgreich abgeschlossen. Künftig darf GeNUA mit dem Common-Criteria-Zertifikat EAL 4+ für seine die Security-Lösung werben.

Für die Firewall-Produktlinie GeNUScreen ist es bereits das zweite Zertifikat, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgestellt wurde. Schon die erste Firewall-Generation hatte das aufwändige Verfahren erfolgreich abgeschlossen.

Dabei werden sämtliche Security-Funktionen bis hinunter zum Quellcode analysiert und die Sicherheit in ausführlichen Tests auf die Probe gestellt. Das Zertifikat der Stufe EAL 4+ nach dem internationalen Standard Common Criteria (CC) belegt, dass alle Sicherheitsfunktionen korrekt implementiert und auch von geschickten Angreifern nicht auszuhebeln sind.

Firewall-Sicherheit sogar für Behörden angemessen

GeNUScreen kann beispielsweise dank seinre Bridging-Funktion ohne eigene IP-Adresse in ein Netzwerk eingefügt werden, um an sensiblen Stellen den Datenverkehr zu kontrollieren. So lassen sich Security-Zonen bilden, in denen kritische Systeme wie SAP- und Produktions-Server abgeschirmt vom restlichen Netzwerk betrieben werden können.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal von GeNUScreen ist die VPN-Funktion (Virtual Private Network) für den verschlüsselten Datentransfer übers Internet. Dank IPv6-Unterstützung können Behörden und Firmen ihre Netzwerke auch ohne aufwändige Änderungen bei der Sicherheit auf das neue Internet-Protokoll umstellen. Administriert wird GeNUScreen über die Management Station GeNUCenter.

Etliche Behörden und Unternehmen setzen zum Netzwerk-Schutz die GeNUA-Firewalls ein, zu den Großkunden zählen beispielsweise die Bundeswehr und das Statistische Bundesamt. GeNUScreen ist in sieben Hardware-Varianten für unterschiedliche Leistungsanforderungen erhältlich. Der Preis für die kompakte Version GeNUScreen 100C liegt bei 1.750 Euro.

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