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Neues eBook „Industrial Security“ Neuer Schutz für Industrie und KRITIS-Betreiber

| Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Peter Schmitz

Cyber-Attacken auf Industrieunternehmen richten großen wirtschaftlichen Schaden an. Gehören die Unternehmen zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), können die Folgen eines Angriffs die Versorgung und öffentliche Sicherheit des Landes bedrohen. Die Industrial Security muss diesen hohen Risiken gerecht werden und braucht deshalb ein neues Fundament.

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Industrieunternehmen müssen sich heute gegen eine Vielzahl an Cyber-Risiken rüsten.
Industrieunternehmen müssen sich heute gegen eine Vielzahl an Cyber-Risiken rüsten.
(© metamorworks - stock.adobe.com)

Studien berichten regelmäßig davon, welche großen wirtschaftlichen Chancen in Industrie 4.0 bzw. im Industrial IoT (IIoT) liegen. So berichtet eine Studie von eco und ADL, dass die Industrial-IoT-Umsätze bis 2022 jährlich rund 19 Prozent wachsen und sich so bis 2022 auf 16,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Der Industrial-IoT-Markt bleibt einer der am schnellsten wachsenden Sektoren Deutschlands, wie die Studie erklärt. Mit wirtschaftlichen Chancen sind jedoch auch oftmals große Risiken verbunden. Die Digitalisierung und Vernetzung der Industrie bringt auch die digitalen Risiken mit sich. Cyber-Angriffe können zu Produktionsausfällen und Betriebsunterbrechungen führen, mit schwerwiegenden Folgen für die deutsche Wirtschaft.

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KRITIS: Der wirtschaftliche Schaden ist nicht alles

So schlimm die finanziellen Verluste bei Angriffen auf Industriebetriebe auch sind, es kann noch schlimmer kommen. Industrieunternehmen können Zulieferer eines KRITIS-Betreibers sein, also von infrastrukturell wichtigen Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen. Ebenso können Industrieunternehmen selbst Teil von KRITIS sein.

Der Ausfall oder die Beeinträchtigung von KRITIS-Organisationen kann zu nachhaltig wirkenden Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen dramatischen Folgen führen. Deshalb ist die Industrial Security und die Sicherheit bei KRITIS-Organisationen für Wirtschaft und Staat ein zentrales Thema.

Die Industrie und KRITIS als Angriffsziel

Das neue eBook „Industrial Security“ behandelt dieses zentrale Thema der Cyber Security und nennt neben aktuellen Beispielen für Cyber-Attacken auf die Industrie auch die Vielfalt an Cyber-Risiken, gegen die sich Industrieunternehmen rüsten müssen.

Dabei beleuchtet das eBook, wie es um KRITIS- und um Industrieunternehmen steht, wie die Sicherheitsanforderungen sind, und das eBook gibt dazu Beispiele aus Bereichen wie Energieversorgung und Gesundheitswesen.

Neue Ansätze bei Industrial Security

Aus den Sicherheitsvorgaben leitet das eBook „Industrial Security“ dann ab, welches Fundament die Industrial Security haben muss, um den hohen, kritischen Risiken begegnen zu können. Es reicht nicht, Pläne zu entwickeln, wie man schnell Ausfälle erkennt, wie bei Ausfällen zu reagieren ist und welche Meldepflichten bestehen.

Zuerst brauchen KRITIS-Betreiber und (andere) Industrieunternehmen einen umfassenden Blick auf ihre komplette IT-Struktur sowie auf die vorhandenen Schwachstellen und deren Priorität. Nur dann lassen sich Cyber-Attacken früher erkennen und abwehren, anstatt den Angreifern viele „Blinde Flecken“ für ihre Attacken zu überlassen.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research