Video-Tipp: Windows 10 Version 1709

Security-Settings für Windows 10 Fall Creators Update

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Wie man das Fall Creators Update von Windows 10 (Version 1709) sicher betreibt und die richtige Konfiguration für optimale Leistung und Sicherheit findet, zeigen wir in diesem Video-Tipp.
Wie man das Fall Creators Update von Windows 10 (Version 1709) sicher betreibt und die richtige Konfiguration für optimale Leistung und Sicherheit findet, zeigen wir in diesem Video-Tipp. (© fotomek - stock.adobe.com)

Mit jeder neuen Version von Windows 10, auch mit der als „Fall Creators Update“ bekannten Version 1709, bietet Microsoft neue Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Es lohnt sich einen Blick auf diese Neuerungen zu werfen, um die Leistung und Sicherheit von Windows 10 deutlich zu verbessern. Wie man für Win 10 Version 1709 die richtige Konfiguration für optimale Leistung und Sicherheit findet, zeigen wir in diesem Video-Tipp.

Die Einstellungs-Apps in Windows 10 stellt einen wichtigen Bereich dar, um das Betriebssystem deutlich zu optimieren. Die Einstellungs-App übernimmt immer mehr die Aufgaben der Systemsteuerung. Um die Sicherheit einer neuen Windows 10-Version zu verbessern sollte daher nach der Aktualisierung immer ein Blick in die Einstellungs-App und dann in den Bereich „Update und Sicherheit“ gehen.

Windows Defender Security Center für mehr Sicherheit nutzen

In der Einstellungs-App von Windows 10 kann mit der Schaltfläche „Windows Defender Security Center öffnen“ im Bereich „Update und Sicherheit\Windows Defender“. Alternativ steht das Center auch als App im Startmenü zur Verfügung. Hier sind auf einen Blick die wichtigsten Sicherheitsinformationen für Windows 10 zu erkennen. Im oberen Bereich zeigt Windows 10 das Datum der Definitionsdateien des Virenscanners an sowie das Datum der letzten Überprüfung. Über „Viren- & Bedrohungsschutz“ kann eine schnelle oder gründliche Überprüfung gestartet werden. Außerdem ist hier zu sehen ob Bedrohungen gefunden wurden. Auch Einstellungen sind hier überprüfbar. Die Windows-Firewall trägt jetzt die Bezeichnung „Windows Defender Firewall“. Ansonsten hat sich an der Konfiguration nicht viel geändert.

Wie man das Fall Creators Update von Windows 10 (Version 1709) sicher betreibt und die richtige Konfiguration für optimale Leistung und Sicherheit findet, zeigen wir hier im Video-Tipp und in der Bildergalerie zum Artikel.

Windows Defender Firewall und Windows Defender konfigurieren

Zwar stehen die Einstellungen über den Bereich „Firewall- & Netzwerkschutz“ im Windows Defender Security Center zur Verfügung, aber auch weiterhin lassen sich die Firewallregeln über Gruppenrichtlinien anpassen, oder lokal über „wf.msc“. In der Systemsteuerung sind über „Systemsteuerung\System und Sicherheit\Windows Defender Firewall“ ebenfalls Einstellungen zu finden.

Um einen Rechner zu bereinigen, ist es sinnvoll zunächst über „Schutzupdates“ die Defintionsdateien zu aktualisieren und dann mit „Erweiterte Überprüfung“ den Rechner einmal scannen zu lassen. Dadurch lassen sich die meisten Angreifer entfernen. Über die Auswahl von „Überprüfung durch Windows Defender Offline“ lassen sich auch Bootviren entdecken, da bei diesem Vorgang Windows neu gestartet und mit Windows Defender Offline gescannt wird.

Überwachter Ordnerzugriff - Schutz vor Ransomware

Eine interessante Neuerung in Windows 10 Version 1709 ist der überwachte Ordnerzugriff. Dieser soll verhindern, dass zum Beispiel Ransomware Dateien und Ordner verschlüsselt oder nicht berechtigte Anwender Einstellungen ändern. Die Option kann in der Einstellungs-App von Windows 10 im Windows Defender Security Center über „Viren- & Bedrohungsschutz“ und dann bei „Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz“ mit der Option „Überwachter Ordnerzugriff“ aktiviert werden. Die weitere Konfiguration kann entweder über die PowerShell erfolgen, zum Beispiel mit:

Set-MpPreference -EnableControlledFolderAccess AuditMode oder Enabled

In größeren Netzwerken können die Einstellungen auch über Gruppenrichtlinien konfiguriert werden. Die vorhandenen Optionen stehen bei „Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows Defender Antivirus\Windows Defender Exploit Guard\Überwachter Ordnerzugriff“ zur Verfügung. Hier kann konfiguriert werden, welche Ordner geschützt werden sollen, welche Anwendungen Änderungen vornehmen dürfen, und ob der überwachte Ordnermodus nur überwachen soll, oder Änderungen auch blockieren.

Wie man das Fall Creators Update von Windows 10 (Version 1709) sicher betreibt und die richtige Konfiguration für optimale Leistung und Sicherheit findet, zeigen wir hier im Video-Tipp und in der Bildergalerie zum Artikel.

Exploit-Schutz konfigurieren

Im Windows Defender Security Center kann über „App- & Browsersteuerung“ auch der Exploit-Schutz in Windows 10 erreicht werden. Außerdem können Anwender und Administratoren festlegen, ob Windows 10 den internen Browser Microsoft Edge mit der SmartScreen-Technologie vor gefährlichen Webseiten und Downloads schützen soll sowie Anwender vor gefährlichen Apps aus dem App-Store.

Mit „Einstellungen für Exploit-Schutz“ kann Windows 10 vor unbekannten Angreifern und Viren geschützt werden. Es lohnt sich einen Blick auf die Einstellungen zu werfen und diese nach den eigenen Anforderungen im Unternehmen anzupassen.

Netzwerkprofile leichter anpassen

Windows 10 arbeitet weiterhin mit verschiedenen Netzwerkprofilen (privat, öffentlich, Domänennetzwerk) auf deren Basis die Firewall-Einstellungen und -Regeln entsprechend gesetzt werden. Zwar lassen sich falsche Einstellungen in den Vorgängerversionen über Registry-Einstellungen anpassen sowie über Gruppenrichtlinien, allerdings ist das nicht sehr bequem und effektiv. In Windows 10 Version 1709 kann das Profil in den Einstellungen der entsprechenden Netzwerkverbindung konfiguriert werden. Auch WLAN-Einstellungen bieten jetzt mehr und einfachere Möglichkeiten über das Kontextmenü.

Speicher und Grafikkarte effektiver verwalten

Der Task-Manager erhält in Windows 10 Version 1709 einen weiteren Bereich zur Überwachung der Grafikadapter (GPUs). Dadurch lassen sich Leistungsprobleme auf Rechnern, die mit grafikintensiven Apps arbeiten schneller beheben. Auch bezüglich des Speichers bietet Windows 10 Version 1709 bessere Verwaltungsmöglichkeiten. In den Einstellungen von Windows 10 steht bei „System\Speicher“ der Bereich „Speicheroptimierung“ zur Verfügung. Hier kann Windows nicht mehr benötigte Dateien automatisch löschen, ohne dass Anwender selbst eingreifen müssen.

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