„Viele Security-Teams sind heute im Dauerstress – nicht, weil sie zu wenig tun, sondern weil sie in einem reaktiven Paradigma gefangen sind: Vorfall erkennen, isolieren, analysieren, schließen.“ sagt Max Rahner, Senior Business Development Manager bei Tenable. (Bild: Tenable)
Ein Gastkommentar von Max Rahner, Tenable

Wer Schwachstellen zählt, statt Risiken zu verstehen, betreibt Statistik

Die Cybersecurity steckt in einem Teufelskreis: Immer neue Schwachstellen, immer aufwendigere Ab­wehr­maß­nahmen und trotzdem immer mehr Sicher­heits­vorfälle. Der Grund liegt tiefer als fehlende Tools oder Fachkräfte. Es ist ein Denkfehler. Wer Sicherheit weiterhin als rein technische Disziplin ver­steht, wird auch künftig nur Symptome behandeln. Zeit für einen echten Per­s­pek­ti­ven­wech­sel, hin zu Exposure-Management.

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Unternehmen schützen oft Daten, die sie nicht einmal kennen. Data Governance schafft die Transparenz, auf der wirksame Cybersicherheit erst aufbauen kann. (Bild: © Ei - stock.adobe.com)
Unternehmen schützen Daten, die sie nicht einmal kennen

Security braucht Governance, nicht noch mehr Tools

Unternehmen investieren massiv in Security-Technologien, Prozesse und Teams, aber Risiken bleiben bestehen, weil Daten, Zuständigkeiten und Entscheidungswege nicht systematisch gesteuert werden. Ohne Transparenz darüber, welche Daten wo verarbeitet werden, bleibt Cybersicherheit reaktiv und fragmentiert. Data Governance schafft die Grundlage, auf der Security-Maßnahmen erst gezielt wirken können.

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