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Web-Bedrohungen und Malware im Überblick Wenn das Internet zur Gefahr wird

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Das Internet birgt eine Menge Gefahren für unvorsichtige Anwender. Viren, Würmer und Trojaner infizieren schutzlose Systeme auf verschiedene Arten. Phisher spionieren persönliche Daten aus und bescheren manchen Usern sogar finanzielle Verluste. Findige Hacker bringen Firmen um ihre wohlgehüteten Geheimnisse.

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Viren, Würmer und Trojaner machen Anwendern das Leben schwer.
Viren, Würmer und Trojaner machen Anwendern das Leben schwer.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Antiviren-Programm zählt heute fast schon zur Standardausstattung jedes Rechners. Und das aus gutem Grund: Seit sich das Internet und die Kommunikation per E-Mail auf breiter Front durchgesetzt haben, nutzen immer mehr Kriminelle das Web für ihre Zwecke. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die gängigsten Bedrohungen und erläutern, wie Sie sich vor Malware, Phishing und anderen Risiken schützen können.

Kurzentschlossene können noch am kostenlosen Webinar „Know your enemy“ auf Security-Insider.de teilnehmen. Die Online-Präsentation zum Thema Internet-Kriminalität veranschaulicht die aktuelle Bedrohungslage im Web und erläutert die Vorteile von Managed Services. Als Referent steht Alexander Peters, Global Client Services Manager von MessageLabs, Rede und Antwort. Das Webinar findet am 31.03.2008 von 10 bis 10.45 Uhr statt.

Viren

Das älteste Sicherheitsrisiko für Rechner ist das Computervirus. 1986 stellte Fred Cohen eine Doktorarbeit mit dem Titel „Theory and Experiments“ vor, in der erstmals ein funktionierender UNIX-Virus präsentiert wird. Dieser gilt als das erste tatsächliche Virus.

Ein Virus infiziert beispielsweise Programmdateien und –bibliotheken sowie Skripte, Dokumente mit Makros oder gar Bootsektoren von Festplatten. Im Gegensatz zu einem Wurm sorgt das Schadprogramm nicht aktiv für seine Weiterverbreitung, sondern nutzt eher das versehentliche Kopieren durch den Anwender für seine Reproduktion. Die Schadwirkung ist je nach Virus sehr unterschiedlich und reicht von völliger Harmlosigkeit bis hin zu komplett vernichteten Datenbeständen auf Festplatten.

Umfangreichen Schutz vor Viren bieten aktuelle Sicherheitsprogramme, die meist per Signaturupdates automatisch auf dem jeweils aktuellsten Stand gehalten werden. Abhilfe schafft auch der vorsichtige Umgang mit Dateien und E-Mail-Anhängen unbekannten Ursprungs.

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