CISO zeichnet sich durch betriebswirtschaftliches Handeln aus

IT-Security goes Asset Management

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Organisatorischen Voraussetzungen den Weg ebnen

Zunächst einmal sollte die Rolle des CISO mit seinen Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar definiert werden“, betont Berater Thomas Störtkuhl von der Secaron AG. Beispielsweise sollte klar sein, wem der CISO in welcher Form zu berichten habe. Als Grundlage des Berichtes seitens des CISO dient die Risikobetrachtung.

„Diese wird vom Management verstanden und sie ist ein Grundpfeiler zur Begründung des Budgets des CISO“, sagt der Experte. Dementsprechend fallen auch der Zuschnitt und die Beschreibung der Rolle aus. Im Klartext: „Wenn der CISO vom Management kein Committment bekommt, hat er eine sehr schwierige, ja fast hoffnungslose Position“, bilanziert Störtkuhl.

Zwar sehen auch aktuelle Studien das Thema IT-Sicherheit längst als Chefsache an. Die Verankerung der IT-Sicherheit in der Organisation gilt jedoch immer noch unzureichend. So befragte Sicherheitsspezialist Secunet Security Networks AG aus unterschiedlichen Branchen die relevanten IT-Entscheider zum Stellenwert der Sicherheit im Unternehmen.

Die Studie „IT-Sicherheitscheck“ kommt zum Ergebnis, dass die überwiegende Mehrheit dem Metier durchaus oberste Priorität einräumt. Als Treiber wirken demnach Compliance und Corporate Governance-Regeln, die dafür sorgen, dass Geschäftsführer in die Verantwortung für Versäumnisse in der IT-Sicherheit genommen werden können.

Insbesondere Finanzdienstleister und der Handel hätten die damit einher gehenden Herausforderungen erkannt. Dort liegen die Akzeptanzwerte in der IT-Sicherheit mit 55,3 bzw. 61 Prozent sogar über dem Durchschnitt. Auch die Konzerne seien vorbildlich, so Secunet. Bei Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern kümmerten sich immerhin 62,1 Prozent der Entscheider selbst um die Sicherheit.

Seite 4: Branchen setzen unterschiedliche Prioritäten

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