Wenn unbekannter Schadcode das System infiziert

Malware-Grundlagen – worin sich Viren, Würmer und Trojaner unterscheiden

30.07.2009 | Redakteur: Stephan Augsten

Wer einen Schadcode genau durchleuchten möchte, sollte um die verschiedenen Malware-Arten und ihre Infektionswege wissen.
Wer einen Schadcode genau durchleuchten möchte, sollte um die verschiedenen Malware-Arten und ihre Infektionswege wissen.

Sind Trojaner und Backdoors nicht ein- und dasselbe? Wie komme ich Viren und Würmern auf die Schliche? Und wie lässt sich ein infiziertes System anschließend bereinigen? Diese und andere Fragen beantwortet Security-Insider.de in der Fachartikel-Reihe Malware-Grundlagen. Denn nur wer um das Verhalten der verschiedenen Schadcode-Varianten weiß, kann sich auch effektiv verteidigen.

Seit Mitte der Achtziger Jahre die ersten Computerviren unter Apple- und MS-DOS-Betriebssystemen ihr Unwesen trieben, hat sich im Bereich der Malware (Malicious Software) viel getan. Schließlich ist einem Schadcode-Autoren nicht damit geholfen, wenn er einen Rechner lahmlegt oder Hardware-Komponenten zerstört. Destruktives Denken und das Streben nach Anerkennung sind einer ökonomischen Sichtweise gewichen.

Malware kann vielfältigen Zwecken dienen – vom Ausspähen des Nutzerverhaltens über Datendiebstahl bis hin zu Erpressung. Entsprechend artenreich ist auch die Evolution der Schadprogramme verlaufen. Rund 22 Millionen Malware-Samples hat das Magdeburger Antiviren-Labor AV-Test mittlerweile gesammelt. Und Polymorphie, Rootkits sowie Stealth-Modi machen es nicht gerade einfacher, aktive Schadprogramme zu entdecken.

Angesichts der aufkommenden Malware-Arten und ihrer zunehmend verschwimmenden Funktionen war eine zunehmende Begriffsverwirrung unvermeidlich. So wird oft der Begriff Trojaner verwendet, obwohl es sich eigentlich um eine Backdoor handelt. Und ein Mailing-Wurm wie „I Love You“ wird der Einfachheit halber als Virus deklariert.

In der Artikelreihe Malware-Grundlagen räumt Security-Insider.de mit der Begriffsverwirrung auf. Darüber hinaus erläutern wir, wie man sich vor Malware-Attacken schützen kann, wie man einen Schadcode identifiziert und was im Falle einer Infektion zu tun ist.

Malware-Grundlagen – Teil 1: Unerwünschte Eindringlinge abwehren

Der erste Grundlagenartikel zum Thema Malware beleuchtet, wie man den Rechner vor Infektionen schützt – denn wer sein System sauber hält, der muss es gar nicht erst reinigen. Der Malware-Schutz steht also ganz oben auf der Prioritätenliste. Wissen Sie um die zwei wichtigsten Sicherheitsinstanzen? weiter…

Malware-Grundlagen – Teil 2: Seek and Destroy

Um einen infizierten Rechner zu bereinigen, bedarf es mehr als der Löschen- oder Quarantäne-Funktion der Antivirus-Software. Während Malware-Fragmente im Dateisystem oder in der Registry erhalten bleiben, wartet möglicherweise schon ein anderer Schadcode geduldig auf seine Chance. Dieser Beitrag erläutert, wie man Malware aufspürt, und gibt Tipps zur Bereinigung des Rechners. weiter…

Malware-Grundlagen – Teil 3: Diese Typen machen krank

Oft werden die verschiedenen Arten von schädlichem Code miteinander verwechselt, beispielsweise Viren und Würmer, Trojaner und Backdoors sowie Ad- und Spyware. Deshalb beschreibt Security-Insider.de im dritten Teil der Malware-Grundlagen die wichtigsten Malware-Typen. weiter…

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