Oktane21 Okta erweitert IAM-Plattform

Autor Melanie Staudacher

Auf der virtuellen Konferenz Oktane21 stellte Okta eine Reihe neuer Produkte vor. Mit Identitäts-, Zugriffs-, und Compliance-Lösungen sowie Schnittstellen zu externen Sicherheitsanbietern, deckt der Hersteller weitere Bereiche über die IAM-Plattform ab.

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Okta stellt neue Lösungen für das Identitätsmanagement und für Zugriffs- und Compliance-Richtlinien sowohl in hybriden wie auch Multi-Cloud-Umgebungen vor.
Okta stellt neue Lösungen für das Identitätsmanagement und für Zugriffs- und Compliance-Richtlinien sowohl in hybriden wie auch Multi-Cloud-Umgebungen vor.
(Bild: thodonal – stock.adobe.com)

Im Rahmen der virtuellen Konferenz Oktane21 stellte Okta, Anbieter von Identitätslösungen, eine Reihe neuer Lösungen vor, mit der er die Identity and Access Management Platform (IAM) erweitert. Dazu gehören unter anderem eine Lösung für das Privileged Access zur Verbesserung der Sicherheit von kritischen Computing-Ressourcen und eine Identity-Governance-Lösung. Zudem erweitert Okta das Integration Network in den Bereichen Risiko und Betrug, Kundendaten-Orchestrierung, Datenschutz und Compliance sowie Software Development Lifecycle. Für Entwickler bietet der Hersteller außerdem neue Startert- und Advanced-Angebote, mit denen sie die Authentifizierung, Autorisierung und das User-Management in ihre Anwendungen integrieren können.

Privileged Access

Die Lösung Privileged Access kombiniert Identitätsmanagement mit Least-Privilege-Zugriffskontrollen für kritische Infrastrukturen. Damit will Okta die Entwicklungsgeschwindigkeit und Agilität erhöhen und gleichzeitig die Zero-Trust-Sicherheit auf den tiefsten Ebenen von Technologieumgebungen verbessern.

Um das bisher komplexe Management hochsensibler Zugriffe auf hybride und Multi-Cloud-Infrastrukturressourcen zu vereinfachen, nutzt der Hersteller benutzer- und rollenbasierte Sicherheitsrichtlinien. Diese können Administratoren nahtlos von einem zentralen System aus anwenden, um zu verwalten, wer auf was auf der Infrastrukturebene zugreifen darf. Darüber hinaus werden die Compliance-Ergebnisse durch die Verknüpfung der Session-Protokolle mit bestimmten Usern in einer zentralen Ansicht zusammengeführt. Ab Q1 2022 ist die Lösung im Early-Access-Programm von Okta verfügbar.

Identity Governance

Einen Cloud-first Ansatz bietet die neue IGA-Lösung (Identity Governance and Administration) von Okta. Sie kann für komplexe Benutzerzugriffs- und Compliance-Herausforderungen eingesetzt werden und liefert Self Service Identity Governance und Administration für alle Benutzer im erweiterten Unternehmen über eine Kontrollebene. Laut Hersteller lassen sich damit ohne Beeinträchtigung der Geschwindigkeit in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen Compliance-Anforderungen erfüllen.

Für den Self Service nutzt Okta gängige Workplace Tools, mit denen Admins bewerten und entscheiden können, wer wann auf welche Ressourcen zugreifen darf. Auch diese Lösung wird im ersten Quartal 2022 im Early-Access-Programm erhältlich sein.

Integration Network

In den vier Bereichen Risiko und Betrug, Kundendaten-Orchestrierung, Datenschutz und Compliance sowie Software Development Lifecycle erweitert Okta das Integration Network. Die neuen Integrationen adressieren Herausforderungen der Digitalen Transformation hinsichtlich der Sicherheit, der Anwendungsentwicklung, des Kundenerlebnisses und des Datenschutzes. Dadurch können zum Beispiel Transaktionen abgesichert oder das digitale Onboarding erleichtert werden.

Risk Ecosystem APIs

Okta-Kunden können ab sofort zulässige User mithilfe von Verhaltens- und Transaktionsrisikosignalen identifizieren und E-Commerce-Erfahrungen absichern. Um die Risikosignale für einen Betrug mit einem bestimmten Nutzer zu verknüpfen, bietet Okta neue Schnittstellen mit Anbietern von Bot Detection und Web Application Firewalls wie Signal Sciences, Human, F5 Networks und PerimeterX.

Starter und Advanced Developer Editions

Die neuen Angebote sollen Entwicklern die nötigen Tools mitbringen, um die Okta-Authentifizierung, -Autorisierung und die -Benutzerverwaltung in ihre Anwendungen einzubinden. Für bis zu 15.000 monatlich aktive Nutzer ist die Starter Developer Edition ab sofort verfügbar und kostenlos erhältlich. Das Angebot deckt mehrere Anwendungen ab und beinhaltet den Zugriff auf den Großteil der Okta-Produkte für das Identity and Access Management von Kunden. Dieses umfasst sowohl die Multi-Faktor-Authentifizierung wie auch das API Access Management.

Dadurch können Entwickler nun schneller mit Okta starten und ein breiteres Spektrum an Identity Use Cases über den gesamten Development Lifecycle der Applikationen hinweg adressieren. Darüber hinaus profitieren Entwickler von einer erweiterten Dokumentation, Beispiel-Apps und neuen Integrationen zum Schutz und zur Verwaltung des Zugriffs auf Microservices und APIs. Zu den neuen Integrationen gehören Heroku zur Automatisierung der Identität über CI/CD-Pipelines, Kong zum Schutz von APIs und ein aktualisierter Okta Terraform Provider zur Replikation der Okta-Konfiguration über verschiedene Umgebungen hinweg. Die neuen Editions sind ab sofort unter developer.okta.com verfügbar.

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