Der Macintosh als virenfreie und sichere Plattform

Bordmittel des Mac OS oder Drittanbieter-Software – was schützt wirklich?

31.03.2008 | Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Stephan Augsten

Schritt für Schritt zum sicheren Apple-Betriebssystem Mac OS X.
Schritt für Schritt zum sicheren Apple-Betriebssystem Mac OS X.

Kaum ein Computer mit Internet-Anschluss ist völlig immun gegen externe Attacken. Mit seiner Unix-Grundlage und mehreren Sicherheits-Features hat Apple den Macintosh zwar weitgehend vor Viren und anderer Malware abgeschirmt. Doch wie sicher ist das Betriebssystem tatsächlich? Erfahren Sie in diesem Beitrag, mit welchen Mitteln sie Mac-OS-basierte Rechner vor Malware schützen können.

Die beste Antiviren-Software heißt Mac OS X – dieser Leitsatz galt so lange, wie Apple-Rechner nur von einer Minderheit eingesetzt wurden. Für die Schreiber von Computer-Viren war diese kleine installierte Basis schlicht uninteressant.

Doch inzwischen beträgt der Marktanteil des Macintosh in den USA etwa 14 Prozent, was die Rechner attraktiver für Malware-Angriffe macht. Auch hierzulande ist der Anteil des Macintosh gestiegen, unter anderem durch Anwender, die vom Betriebssytem Vista abgeschreckt oder durch das simple „iTunes“ für den iPod angelockt wurden.

Es ist also nicht auszuschließen, dass bald die kritische Masse erreicht ist, ab der sich auch der Mac für Cyber-Kriminelle „rechnet“. Denn trotz aller Vorsicht bei Apple ist das Unix-Derivat Mac OS X nicht unverwundbar.

Bekannte Angriffspunkte für Mac OS

Eine Schwachstelle in der Interaktion zwischen Apples Quicktime und Java sorgte bereits für mögliche Angriffspunkte. Aber auch andere Gefahren des Internet, darunter Botnetze, DoS-Attacken oder heimtückische Spam-Versender könnten den Mac bald aufs Korn nehmen.

So behauptete im Juli 2007 ein anonymer Sicherheits-Experte, er habe einen Wurm für das Apple-Betriebssystem Mac OS X programmiert. Zwar verbreite sich der Schädling nur über ein LAN. Mit wenigen Handgriffen sei sein Code aber Internet-fähig. In the Wild ist die Malware allerdings nie aufgetaucht.

Antiviren-Software für den Mac ist ein mögliches Geschäftsfeld für die Security-Hersteller. So verwundert es nicht, dass Sophos und Symantec auf das höhere Risiko hinweisen, welches mit ihren Lösungen einfach abzustellen sei. Besonders drastisch sieht McAfee die Lage: Man verweist auf eine erschreckende Zunahme der Malware-Attacken um 228 Prozent während der vergangenen drei Jahre.

Seite 2: Ohne Viren keine Antivirus-Software

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