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Neue Funktionen für UTM-1 Edge von Check Point Firmware-Update optimiert Security-Features und Verbindungsoptionen

| Redakteur: Stephan Augsten

Ein Firmware-Upgrade erweitert ab sofort die Funktionen der UTM-1 Edge Appliances von Check Point. Insbesondere Filialen und Zweigniederlassungen sollen dadurch besseren Schutz, erweiterte Verbindungs-Optionen sowie eine gestrafftes Sicherheitsmanagement erhalten.

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Rumgeschraubt: Check Point erweitert seine UTM-1 Edge Appliances dank Firmware-Update um neue Funktionen.
Rumgeschraubt: Check Point erweitert seine UTM-1 Edge Appliances dank Firmware-Update um neue Funktionen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Security-Hersteller Check Point stellt für seine Unified-Threat-Management-Appliances der Serie UTM-1 Edge ab sofort ein Firmware-Upgrade unter der Embedded-NGX-Umgebung bereit. Das Upgrade umfasst neue Features und ist auch für Check Points Safe@Office Appliances verfügbar – integrierte Security Appliances, die speziell auf kleine Unternehmen ausgerichtet sind.

Als umfassender und zentral verwaltbarer Sicherheitsansatz eignen sich UTM-Lösungen vor allem für kleine Unternehmen und Zweigstellen. „Auch kleinere Büros und Geschäftsniederlassungen sind nicht immun gegen Attacken“, warnt Dorit Dor, Vice President für Produkte bei Check Point. „Zweigstellen sehen sich mit den gleichen Gefahren konfrontiert, wie ihre großen Muttergesellschaften.“

Speziell in solchen Filialen seien Check Points UTM-1 Edge Appliances bewährte Sicherheitslösungen, die „einfach zu nutzen sind und von einem zentralen Standort aus verwaltet werden können“. „Unsere Klienten schätzen die Möglichkeit eines zentralen Managements ihrer Security, die nicht nur ihre Infrastruktur schützt, sondern auch Kosten spart“, wirbt Dor.

Dank des Firmware-Updates bieten die Geräte nun unter anderem eine neue Messaging Security, basierend auf der jüngsten Erkennungstechnologie. Dadurch blockiert die UTM-Lösung laut Hersteller auf drei Schutzebenen mehr als 98% des Email-basierten Spams. Gleichzeitig biete UTM-1 Edge eine niedrige False-Positive-Rate und ermögliche eine schnelle Reaktion auf Spam- und Phishing-Ausbrüche.

Authentifizierung und Verbindungs-Optionen erweitert

Nicht nur bei der Messaging-Sicherheit wurde die UTM-Appliance optimiert. So erlaubt ein integriertes EAP (Extended AuthenticationProtocol) ohne Einsatz einens externen RADIUSAuthentifizierungsservers die Zugriffskontrolle via WPA Enterprise und 802.1x.

Während bei der Authentifizierung nun also neuere Standards unterstützt werden, hat Check Point bei den Verbindungsmöglichkeiten auch an ältere Infrastrukturen gedacht: Verbesserte Connectivity-Optionen für Altsysteme mit integrierter Terminal-Server-Funktionalität sollen in wenigen Minuten praktisch jedes Gerät, das an die Appliance angeschlossen ist, netzwerkfähig machen.

Desweiteren hat Check Point die Management- und Monitoring-Funktionalitäten der UTM-1 Edge Appliances optimiert: Für mehr Übersicht beim Netzwerk-Traffic soll nun ein neuer Network Interface Monitor sorgen, während ein neuer Status-Monitor der Auswertung von Geräte- und Ressourceninformationen dient. Gleichzeitig sollen ein erweiterter Policy-Editor für Firewall-, Web-, NAT-, Antivirus- und Anti-Spam-Regeln sowie ein verbesserter Log Viewer die Administration vereinfachen.

Die Embedded NGX 8.0 Firmware für Check Points UTM-1-Edge- und Safe@Office-Appliances ist ab sofort erhältlich. Kunden mit gültigem Support-Vertrag können das Upgrade über das Check Point User Center herunterladen.

Interessierte Unternehmen können die Appliances können über Check Points weltweites „Value Added Reseller“-Netzwerk beziehen. Weitere Informationen zu technischen Details der Check Point Appliances und die Preisliste der UTM1 Edge Appliance bietet der Hersteller auf seiner Webseite.

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