Security Suite für KMU

Kaspersky Small Office Security 4 im Test

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Die Web-Kontrolle

Die Web-Kontrolle stellt eine der leistungsfähigsten Funktionen der Kaspersky Security Suite dar. Diese ist nach der Installation inaktiv, kann aber über die Verwaltungskonsole in Betrieb genommen werden.

Mit der Web-Kontrolle haben die Benutzer ein Werkzeug in der Hand, das ihnen hilft, wenn es darum geht, die Internet-Zugriffe der Unternehmensmitarbeiter zu beschränken. So lassen sich zum Beispiel Zugriffsbeschränkungen unter der Woche oder am Wochenende zu bestimmten Uhrzeiten einrichten.

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Es ist außerdem möglich, eine sichere Suche zu aktivieren und diverse Webseiten zu sperren. Darüber hinaus ermöglicht das System den Einsatz von White Lists, woraufhin es ausschließlich den Verkehr zu den in diesen White Lists aufgeführten Web-Seiten zulässt.

Virtuelle Datenspeicher

Im nächsten Schritt des Tests nahmen wir die Funktion zum Verschlüsseln kritischer Unternehmensdaten genauer unter die Lupe. Zu diesem Zweck legt die Kaspersky Small Office Security Containerdateien an, die als virtuelle Laufwerke in das Betriebssystem eingebunden werden und auf die sich dann die zu sichernden Informationen verschieben oder kopieren lassen. Die Konfiguration erfolgt über einen Wizard und stellt niemanden vor besondere Anforderungen. Die Verschlüsselung erfolgt mit AES und einer effektiven Schlüssellänge von 56 Bit.

Backups und Wiederherstellungen von Daten

Über die Backup-Funktion sichern die Anwender ihre Daten auf eine lokale Festplatte, ein Windows-Share, ein Wechselmedium, einen FTP-Server oder via Dropbox in die Cloud. Die Datensicherung wird wie die Verschlüsselung über einen Wizard konfiguriert und die Backup-Vorgänge starten entweder manuell oder automatisch nach einem Zeitplan.

Option für sicheren Zahlungsverkehr

Zum Sichern des Zahlungsverkehrs über das Netz verwendet Kaspersky die Safe Money-Technologie. Um diese Funktion zu nutzen, müssen die Anwender zunächst die abzusichernden Webseiten mit ihrer URL in eine Liste eintragen und die Option "Sicherer Browser aktivieren" einschalten. Gehen sie danach auf eine der genannten Webseiten, so öffnet sich der "Sichere Browser" automatisch. Bei Bedarf steht auch eine virtuelle Tastatur zur Verfügung.

Konkret sieht die Benutzung des sicheren Zahlungsverkehrs folgendermaßen aus: Ruft der Benutzer im Betrieb mit seinem Browser eine der in der Liste erfassten Webseiten auf, so überprüft Kaspersky während des Ladens der Seite automatisch anhand einer Datenbank mit vertrauenswürdigen Adressen (die vom Hersteller oder vom Benutzer selbst zur Verfügung gestellt wird) ob die Seite in Ordnung ist. Trifft das zu, so wechselt der Browser in den "Safe Mode", der ihn vor Injections und Angriffen von verdächtigem Code schützt.

Taucht die Webseite nicht in der eben genannten Datenbank auf, so untersucht die Security Suite die Site mit einer heuristischen Analysefunktion, um Phishing-Scams auszumachen. Stellt sich heraus, dass die Seite unsicher ist, so blockt das System den Zugriff.

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