Stefan Luber ist Diplom-Ingenieur (FH) der Nachrichtentechnik und arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung als freiberuflicher Autor sowie technischer Redakteur. Er ist spezialisiert auf IT- und Telekommunikationsthemen und verfasst hochwertige, suchmaschinenoptimierte Inhalte, Whitepaper, Produkttests, Blog-Artikel und technische Dokumentationen.
Seine Expertise umfasst ein breites Spektrum an IT-Themen, darunter Netzwerke (DSL, Mobilfunk, TCP/IP, Routing, Switching, VoIP), Webhosting, E-Commerce, Content-Management-Systeme wie WordPress, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Smart Home, Cloud Computing, Business Intelligence, Big Data, Künstliche Intelligenz, IoT und IT-Sicherheit.
Luber hat für verschiedene Unternehmenswebseiten, Blogs und Fachportale wie Security-Insider, BigData-Insider, Storage-Insider, CloudComputing-Insider und IP-Insider Artikel verfasst, in denen er komplexe technische Sachverhalte verständlich aufbereitet.
Neben seiner Tätigkeit als Autor bietet er IT-Services an und betreibt mit dem IT-Service Luber eine eigene Webseite, auf der er seine Dienstleistungen und Veröffentlichungen präsentiert.
Seine berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie Systemingenieur Netzwerkplanung/Internetworking bei verschiedenen Systemhäusern und Netzbetreibern und Manager im Bereich IP-TV-Netze bei der Deutschen Telekom AG. Seit August 2011 ist er als freier Autor und technischer Redakteur tätig.
Bei einem CERT handelt es sich um eine Team von Sicherheitsexperten und IT-Fachleuten. Sie wirken an der Lösung von konkreten Sicherheitsvorfällen mit, liefern Lösungsansätze oder warnen vor Sicherheitslücken. Eine andere Bezeichnung für Computer Emergency Response Team ist CSIRT (Computer Security Incident Response Team).
Unter Spam oder Junk versteht man unerwünscht zugesandte elektronische Nachrichten, die häufig werbenden Charakter haben. Durch das erhöhte Nachrichtenaufkommen und den zusätzlichen Arbeitsaufwand zum Aussortieren oder Bearbeiten der Nachrichten entsteht erheblicher wirtschaftlicher Schaden.
Cross Site Scripting (XSS) ist eine der am häufigsten genutzten Angriffsmethode im Internet. Ziel des webseitenübergreifenden Skriptings ist es, an vertrauliche Daten zu gelangen, Anwendungen zu übernehmen oder sonstigen Schaden anzurichten. XSS bettet den Angriffscode in einen vermeintlich sicheren Kontext ein.
ZITiS (Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich) ist eine deutsche Bundesbehörde und Dienstleister für technische Lösungen im Cyberumfeld der Sicherheitsbehörden, nimmt selbst aber keine polizeilichen oder geheimdienstlichen Aufgaben wahr. Arbeitsgebiete der Behörde sind unter anderem die Telekommunikationsüberwachung, die digitale Forensik, die Kryptoanalyse und Big Data Auswertungen.
OpenSSL ist eine frei verfügbare Implementierung der Verschlüsselungsprotokolle SSL und TLS auf Basis von Open Source Software. Die OpenSSL-Bibliothek umfasst verschiedene Tools und ist in der Programmiersprache C geschrieben. Sie ist auf Webservern weit verbreitet.
Eine CA (Certificate Authority oder Certification Authority) ist eine vertrauenswürdige Instanz, eine Zertifizierungsstelle, die digitale Zertifikate herausgibt. Mit Hilfe der Zertifikate wird die elektronische Identität von Kommunikationspartnern bescheinigt. CAs bilden den Kern der Public-Key-Infrastruktur und übernehmen die Rolle von Trust Centern.
Metasploit ist ein Open Source Projekt, das unter anderem das Metasploit-Framework bereitstellt. Es beinhaltet eine Sammlung an Exploits, mit der sich die Sicherheit von Computersystemen testen lässt. Metasploit lässt sich auch missbräuchlich als Tool für Hacker verwenden.
Der Advanced Encryption Standard (AES) ist eine sehr sichere symmetrische Verschlüsselungsmethode. Sie arbeitet mit Blockverschlüsselung und ist der Nachfolger des Data Encryption Standards (DES). Weltweit wird AES in vielen verschiedenen Bereichen verwendet.
OpenVPN ist eine kostenlose, frei verfügbare Open Source Software, mit der sich verschlüsselte virtuelle private Netze (VPNs) aufbauen lassen. Die Software unterstützt viele verschiedene Betriebssysteme und kann einzelne Clients aber auch ganze Netzwerke koppeln.
Bei Kali Linux handelt es sich um eine Linux-Distribution, die auf Sicherheits- und Penetrationstests von IT-Systemen spezialisiert ist. Mit zur Distribution gehören zahlreiche Tools und Werkzeuge für die Durchführung unterschiedlichster Testmethoden.
Das Notfallmanagement soll die Kontinuität des Geschäftsbetriebs bei Notfällen sicherstellen. Es ermöglicht Organisationen bei Störungen von kritischen Geschäftsprozessen angemessen zu reagieren. Bestandteile des Notfallmanagements sind die Notfallvorsorge und Notfallbewältigung.
Die Informationssicherheit soll die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sicherstellen. Dadurch lassen sich Informationen vor Gefahren wie unbefugtem Zugriff oder Manipulation schützen. Im Unternehmensumfeld werden wirtschaftliche Schäden verhindert.
Bei der Demilitarized Zone (DMZ) handelt es sich um ein eigenständiges Netzwerk, das als Pufferzone zwischen einem externen Netz und dem internen Netzwerk agiert. In dem Puffernetzwerk befinden sich beispielsweise Webserver oder Mailserver, deren Kommunikation durch Firewalls überwacht ist.
Mit Hilfe der Common Criteria for Information Technology Security Evaluation lassen sich IT-Produkte nach allgemeinen Kriterien bezüglich ihrer Sicherheit bewerten. Bei Common Criteria (CC) handelt es sich um einen international anerkannten Standard.
Bei einem Brute-Force-Angriff handelt es sich um eine Methode, die versucht Passwörter oder Schlüssel durch automatisiertes, wahlloses Ausprobieren herauszufinden. Lange Schlüssel und komplexe Passwörter bieten Schutz gegen die Brute-Force-Methode.
Eine Backdoor ist ein alternativer Zugang zu einer Software oder zu einem Hardwaresystem, der den normalen Zugriffsschutz umgeht. Mit einer Backdoor lassen sich Sicherheitsmechanismen der Hard- und Software umgehen. Der Zugang kann gewollt implementiert oder heimlich installiert sein.
Zugangskontrolle bei IT-Systemen soll sicherstellen, dass nur berechtigte Personen oder Computer Zugang zur IT erhalten. Die unbefugte Nutzung wird verhindert. Die Identifikation und die Authentifikation sind zentrale Elemente der Zugangskontrolle.
Bei der Transport Layer Security (TLS) handelt es sich um ein Protokoll der Schicht 5 des ISO/OSI-Schichtenmodells, das für eine verschlüsselte Übertragung von Daten im Internet sorgt. TLS ist der Nachfolger von SSL und wird beispielsweise von Browsern für sichere HTTPS-Verbindungen verwendet.
Perfect Forward Secrecy (PFS) ist eine Methode für den Schlüsselaustausch kryptografischer Verfahren, das die nachträgliche Entschlüsselung durch Bekanntwerden des Hauptschlüssels verhindert. Die Sitzungsschlüssel werden nicht ausgetauscht und sind nicht mehr rekonstruierbar.
Beim Keylogger handelt es sich um eine Software oder eine Hardware, die in der Lage ist, die Tastatureingaben eines Users auf einem Rechner zu protokollieren. Mit einem solchen Logger ist es möglich, an vertrauliche Daten zu gelangen oder Passwörter auszuspähen.
Ein DDoS-Angriff versucht durch eine gezielt herbeigeführte Überlastung die Nichtverfügbarkeit eines Internetservices herbeizuführen. Meist werden Botnetze bestehend aus einer Vielzahl einzelner Systeme für den Angriff verwendet. Angriffsziel können Server oder andere Netzkomponenten sein.
Beim Cyberwar handelt es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Staaten im virtuellen Raum, die mit Mitteln der Informationstechnologie geführt wird. Ein Cyberkrieg hat zum Ziel, Ländern, Institutionen oder der Gesellschaft auf elektronischem Weg Schaden zuzufügen und wichtige Infrastrukturen zu stören.
Der Chief Information Security Officer (CISO) übernimmt in einem Unternehmen oder einer Organisation die Rolle des Verantwortlichen für die Informationssicherheit. Er ist Teil der Geschäftsführung und stellt sicher, dass Informationen und Technologien geschützt sind.
Mit Hilfe von Berechtigungen eines Betriebssystems können User auf die verschiedenen Ressourcen eine Rechners zugreifen. Diese Ressourcen sind beispielsweise Dateien, Anwendungen, Peripheriegeräte, Schnittstellen oder die Rechenleistung und andere Objekte.
Bei einem Penetrationstest werden IT-Systeme oder Netzwerke einer umfassenden Prüfung unterzogen, die die Empfindlichkeit gegenüber Angriffen feststellen soll. Bei einem Pentest kommen Methoden und Techniken zum Einsatz, die von echten Angreifern oder Hackern verwendet werden.
Mit der E-Mail-Verschlüsselung lässt sich die elektronische Kommunikation vor unbefugtem Zugriff schützen. Man unterscheidet zwischen Transportverschlüsselung und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von E-Mails unterschieden werden. Meist kommen asymmetrische Verfahren für die E-Mail-Verschlüsselung zum Einsatz.
Mit der Zertifizierung zum CISSP (Certified Information Systems Security Professional) weisen IT-Profis umfassende Kenntnisse im Bereich der IT-Sicherheit nach. Die Zertifizierung wurde vom Information Systems Security Certification Consortium (ISC)² entwickelt. Zur Erlangung sind theoretischen Kenntnisse und praktische Erfahrung nachzuweisen.
Mit dem IT-Grundschutz stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) pauschale Methoden zur Verfügung, mit denen sich die Gefährdung von IT-Anwendungen und IT-Systemen in Unternehmen, Behörden oder anderen Organisationen minimieren lässt.
Bei einer Sicherheitslücke handelt es sich um eine Schwachstelle von IT-Komponenten oder IT-Endgeräten. Sie wird durch Fehler in der Programmierung oder Codierung verursacht und lässt sich ausnutzen, um beispielsweise Schadcode auf Rechnersystemen einzuschleusen.
Unified Threat Management bezeichnet eine Sicherheitslösung, die mehrere Sicherheitssysteme und -funktionen in einer einzigen Appliance bereitstellt. Bestandteile von UTM sind Firewalls, IDS- und IPS-Systeme, Virenschutz, Gateways, VPNs, Spamfilter und Contentfilter.
Bei der Demilitarized Zone (DMZ) handelt es sich um ein eigenständiges Netzwerk, das als Pufferzone zwischen einem externen Netz und dem internen Netzwerk agiert. In dem Puffernetzwerk befinden sich beispielsweise Webserver oder Mailserver, deren Kommunikation durch Firewalls überwacht ist.
BitLocker ist eine Sicherheitsfunktion von Microsoft, die in bestimmten Versionen des Windows-Betriebssystems integriert ist. Das Feature sorgt für die Verschlüsselung der Systemlaufwerke, Festplatten oder Wechseldatenträger. Die gespeicherten Daten sind gegen Diebstahl und unbefugtes Lesen geschützt.
RADIUS steht für den englischen Begriff Remote Authentication Dial-In User Service und bezeichnet einen Service, der User in einem Dial-In-Netzwerk authentifiziert und autorisiert. RADIUS lässt sich auch für die Abrechnung (Accounting) von Services nutzen. In Unternehmen wird RADIUS häufig für die Benutzer-Anmeldung in WLAN-Netzwerken eingesetzt.
Im Computerumfeld ermöglicht der Benutzername die Anmeldung in einem geschützten Bereich eines Rechners, eines Services, einer Webseite oder eines Programms. In der Regel kommt der Benutzername in Kombination mit einem Passwort zum Einsatz, um sich gegenüber dem geschützten Bereich zu authentifizieren.
Ein Trusted Platform Module (TPM) ist ein Mikrochip, der auf Computern oder elektronischen Geräten zum Einsatz kommt, um die Plattformintegrität sicherzustellen. Er stellt grundlegende Sicherheitsfunktionen hardwarebasiert zur Verfügung und kann Kryptographieschlüssel erzeugen, sicher speichern oder deren Einsatz kontrollieren.
Ein Information Security Management System (ISMS) definiert Regeln und Methoden, um die Informationssicherheit in einem Unternehmen oder in einer Organisation zu gewährleisten. Das ISMS ist prozessorientiert und verfolgt einen Top-Down-Ansatz ausgehend von der Unternehmensführung.
Bei einer Firewall handelt es sich um ein System, das in der Lage ist, Datenverkehr zu analysieren. Sie schützt IT-Systeme vor Angriffen oder unbefugten Zugriffen. Die Firewall kann als dedizierte Hardware oder als Softwarekomponente ausgeführt sein.
Eine Passphrase besteht im Vergleich zu einem Passwort aus einer größeren Anzahl an Zeichen. Aufgrund längerer und schwerer zu erratender Zeichenketten lässt sich eine größere Sicherheit durch die Verwendung von Passphrasen erzielen. Eine Passphrase kann für Verschlüsselungen, Signaturen oder für den Zugangsschutz von IT-Systemen eingesetzt werden.
Das Zero-Trust-Modell ist ein Sicherheitskonzept, das auf dem Grundsatz basiert, keinem Gerät, Nutzer oder Dienst innerhalb oder außerhalb des eigenen Netzwerks zu vertrauen. Es erfordert umfangreiche Maßnahmen zur Authentifizierung sämtlicher Anwender und Dienste sowie zur Prüfung des Netzwerkverkehrs.
Das Identity- and Access Management (IAM) sorgt in Unternehmen für eine zentrale Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten auf unterschiedliche Systeme und Applikationen. Authentifizierung und Autorisierung der User sind zentrale Funktionen des IAM.
ISO 27001 ist eine internationale Norm für Informationssicherheit in privaten, öffentlichen oder gemeinnützigen Organisationen. Sie beschreibt die Anforderungen für das Einrichten, Realisieren, Betreiben und Optimieren eines dokumentierten Informationssicherheits-Managementsystems.
Bei einem Brute-Force-Angriff handelt es sich um eine Methode, die versucht Passwörter oder Schlüssel durch automatisiertes, wahlloses Ausprobieren herauszufinden. Lange Schlüssel und komplexe Passwörter bieten Schutz gegen die Brute-Force-Methode.
Bei einer Whitelist oder Blacklist handelt es sich um eine Positiv- oder Negativliste, mit der sich Systeme im IT-Umfeld schützen lassen. Whitelist und Blacklist verfolgen jeweils gegensätzliche Strategien und kommen in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz.
Bei der Transport Layer Security (TLS) handelt es sich um ein Protokoll der Schicht 5 des ISO/OSI-Schichtenmodells, das für eine verschlüsselte Übertragung von Daten im Internet sorgt. TLS ist der Nachfolger von SSL und wird beispielsweise von Browsern für sichere HTTPS-Verbindungen verwendet.
Eine CA (Certificate Authority oder Certification Authority) ist eine vertrauenswürdige Instanz, eine Zertifizierungsstelle, die digitale Zertifikate herausgibt. Mit Hilfe der Zertifikate wird die elektronische Identität von Kommunikationspartnern bescheinigt. CAs bilden den Kern der Public-Key-Infrastruktur und übernehmen die Rolle von Trust Centern.
Ein Pre-shared Key ist ein Schlüssel, der für symmetrische Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz kommt. Um Daten zu ver- und entschlüsseln sind die Pre-shared Keys zuvor zwischen den beteiligten Teilnehmern auszutauschen. Wer in Besitz des Pre-shared Keys ist, kann mit dem gleichen Schlüssel Daten ver- und entschlüsseln.
Bei einem digitalen Zertifikat handelt es sich um einen elektronischen Echtheitsnachweis, der von einer Zertifizierungsstelle (Certification Authority) ausgestellt wurde. Zertifikate kommen im Internet zur Verschlüsselung des Datenverkehrs zum Einsatz.
Das Security Information and Event Management (SIEM) ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf die IT-Sicherheit, indem Meldungen und Logfiles verschiedener Systeme gesammelt und ausgewertet werden. Verdächtige Ereignisse oder gefährliche Trends lassen sich in Echtzeit erkennen.
IPsec (Internet Protocol Security) ist eine Sammlung von Protokollerweiterungen für das Internet Protokoll (IP). Die Erweiterungen ermöglichen die Verschlüsselung und Authentifizierung der mit IP übertragenen Informationen und sorgen für eine sichere Kommunikation in IP-Netzwerken wie dem Internet.
Cross Site Scripting (XSS) ist eine der am häufigsten genutzten Angriffsmethode im Internet. Ziel des webseitenübergreifenden Skriptings ist es, an vertrauliche Daten zu gelangen, Anwendungen zu übernehmen oder sonstigen Schaden anzurichten. XSS bettet den Angriffscode in einen vermeintlich sicheren Kontext ein.
Der WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA3 (Wi-Fi Protected Access 3) wurde im Juni 2018 als Ergänzung zum bestehenden Standard WPA2 verabschiedet. WPA3 bringt wesentliche Verbesserungen bei der Authentifizierung und Verschlüsselung mit. Zudem soll sich die Konfiguration von WLAN-Geräten vereinfachen und die Sicherheit an öffentlichen Hotspots erhöhen.
Stateful Packet Inspection ist ein dynamische Paketfiltertechnik für Firewalls, die im Gegensatz zu statischen Filtertechniken den Zustand einer Datenverbindung in die Überprüfung der Pakete einbezieht. Sie erkennt beispielsweise aktive TCP-Sessions und kann Datenpakete auf Basis des Session-Status zulassen oder blockieren. SPI sorgt für höhere Sicherheit der Firewall-Überprüfung und reduziert die Anzahl zu definierender Regeln.
Single Sign-on (SSO) ermöglicht es, über einen einzigen Authentifizierungsprozess Zugriff auf Services, Applikationen oder Ressourcen zu erhalten. SSO ersetzt einzelne Anmeldeverfahren mit verschiedenen Userdaten und nutzt eine übergreifende Identität des Anwenders.
IKEv2 ist die zweite Version des Internet Key Exchange Protokolls IKE. Sie kommt in IPsec-basierten VPNs für das automatische Schlüsselmanagement zum Einsatz und beseitigt Schwächen des Vorgängerstandards. Die Einrichtung von VPNs ist stark vereinfacht und flexibler.
Die Informationssicherheit soll die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sicherstellen. Dadurch lassen sich Informationen vor Gefahren wie unbefugtem Zugriff oder Manipulation schützen. Im Unternehmensumfeld werden wirtschaftliche Schäden verhindert.
Ein DDoS-Angriff versucht durch eine gezielt herbeigeführte Überlastung die Nichtverfügbarkeit eines Internetservices herbeizuführen. Meist werden Botnetze bestehend aus einer Vielzahl einzelner Systeme für den Angriff verwendet. Angriffsziel können Server oder andere Netzkomponenten sein.
Die Verschlüsselung im WLAN sorgt dafür, dass die übertragenen Daten vor unbefugtem Zugriff und Mitlesen geschützt sind. Es existieren verschiedene Standards zur Verschlüsselung und Authentifizierung wie WEP, WPA, WPA2 oder zukünftig WPA3. Die Standards wie WEP oder WPA gelten inzwischen als veraltet und unsicher. Sie sollten nicht mehr verwendet werden.
Datenschutz, also der Schutz personenbezogener Daten, sichert das Grundrecht von Personen auf informationelle Selbstbestimmung. Menschen haben dadurch selbst die Freiheit zu bestimmen, wie mit ihren Daten umgegangen wird. Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre sollen gewahrt bleiben.
Das so genannte Security Operations Center, abgekürzt SOC, versteht sich als Zentrale für alle sicherheitsrelevanten Services im IT-Umfeld von Organisationen oder Unternehmen. Es schützt die IT-Infrastruktur und Daten vor internen und externen Gefahren.
Die Authentifizierung sorgt im Computer- und Internetumfeld dafür, dass die Identität eines Benutzers gegenüber einem System nachgewiesen und verifiziert werden kann. Dieser Vorgang lässt sich in Authentisierung und Authentifizierung aufteilen und ist Bestandteil der AAA-Services.
Bei einer Sandbox handelt es sich um einen isolierten, von der Systemumgebung abgeschotteten Bereich, in dem sich Software geschützt ausführen lässt. Sandboxen sind beispielsweise einsetzbar, um Software zu testen oder das zugrundeliegende System vor Veränderungen zu schützen.
Ein Intrusion Detection System, abgekürzt IDS, ist in der Lage, auf Computer, Server oder Netzwerke gerichtete Angriffe zu erkennen und darüber zu informieren. Oft ergänzt das Intrusion Detection System die üblichen Funktionen einer Firewall.
Bei einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) handelt es sich um eine Sicherheitsinfrastruktur, die Services für den sicheren Austausch von Daten zwischen Kommunikationspartnern bereitstellt. Mit Hilfe der PKI lassen sich Zertifikate und die Zugehörigkeit von öffentlichen Schlüsseln prüfen.
Bei Kali Linux handelt es sich um eine Linux-Distribution, die auf Sicherheits- und Penetrationstests von IT-Systemen spezialisiert ist. Mit zur Distribution gehören zahlreiche Tools und Werkzeuge für die Durchführung unterschiedlichster Testmethoden.
Kryptographie ist eine Wissenschaft zur Entwicklung von Kryptosystemen und neben der Kryptoanalyse ein Teilgebiet der Kryptologie. Mit Hilfe kryptographischer Verfahren wie Verschlüsselung sollen Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt und sicher ausgetauscht werden.
Phishing beschreibt den Versuch des Diebstahls von Kennungen und Passwörtern per Internet durch den Versand von gefälschten E-Mails oder SMS. Internet-Anwender werden von Cyberkriminellen mittels täuschend echt nachgemachter E-Mails auf gefälschte Internetseiten von Banken, Onlineshops oder anderen Onlinediensten gelockt um dort deren Benutzerkennungen und Passwörter zu ergattern. Die ergaunerten Daten werden beispielsweise für Kontoplünderungen oder Hackerangriffe auf Unternehmen verwendet.
Mit Hilfe der Verschlüsselung lassen sich Daten in eine für Unbefugte nicht mehr lesbare Form verwandeln. Zur Verschlüsselung kommen digitale Schlüssel (Schlüsseldateien) in symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz.
Ein Intrusion Prevention System, abgekürzt IPS, ist in der Lage, Angriffe auf Netzwerke oder Computersysteme zu erkennen und automatische Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. Es sorgt gegenüber herkömmlichen Firewall-Systemen für einen zusätzlichen Schutz. Ein Intrusion Prevention System (IPS) unterscheidet sich in einigen Funktionen klar von einem Intrusion Detection System (IDS).
Die IT-Governance ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung und liegt in der Verantwortung des Managements. Mit Hilfe der IT-Governance wird sichergestellt, dass die IT die Unternehmensziele und Unternehmensstrategie optimal unterstützt.
Ein VLAN ist ein logisches Teilnetzwerk eines physischen Local Area Networks (LANs). Es teilt das lokale Netzwerk in logische Segmente auf und bildet jeweils eigene Broadcast-Domänen. Virtual Local Area Networks lassen sich portbasiert oder mithilfe von VLAN-Tags realisieren. Die VLAN-Technik wird eingesetzt, um beispielsweise Datenverkehr zu priorisieren oder Datenströme logisch zu trennen.
Der Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch ist ein Verfahren, mit dem sich ein gemeinsamer Sitzungsschlüssel zwischen zwei Kommunikationspartnern sicher über ein potenziell unsicheres Übertragungsmedium vereinbaren lässt. Das Verfahren kommt für zahlreiche kryptographische Protokolle im Internet zum Einsatz.
Bei einem Penetrationstest werden IT-Systeme oder Netzwerke einer umfassenden Prüfung unterzogen, die die Empfindlichkeit gegenüber Angriffen feststellen soll. Bei einem Pentest kommen Methoden und Techniken zum Einsatz, die von echten Angreifern oder Hackern verwendet werden.
Bei einem Token, genauer Security-Token, handelt es sich um eine spezielle Hardware zur Authentifizierung von Usern. Um die Authentifizierung zusätzlich abzusichern, kommen neben dem Token weitere Merkmale wie PIN oder Passwort zum Einsatz.
Der Time-based One-time Password Algorithmus erzeugt zeitlich begrenzt gültige, nur einmalig nutzbare Passwörter. Der Algorithmus lässt sich für eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung per App oder Token einsetzen. Entwickelt wurde TOTP von der Initiative For Open Authentication (OATH).
Kerberos ist ein verteilter, mit Tickets arbeitender Authentifizierungsdienst. Er lässt sich zur sicheren Authentifizierung in TCP/IP-Netzwerken einsetzen und stellt Usern Tickets zur Nutzung von Services zur Verfügung. Passwörter müssen nicht mehr über das Netzwerk übertragen werden. Microsoft setzt Kerberos als Standardauthentifizierungsmethode in Windows-basierten Netzwerken ein. Entwickelt wurde Kerberos am Massachusetts Institute of Technology.
Hacker sind technisch versierte Personen im Hard- und Softwareumfeld. Sie finden Schwachstellen von Systemen, um auf sie aufmerksam zu machen oder sie für bestimmte Zwecke wie unbefugtes Eindringen oder zur Veränderung von Funktionen zu nutzen.
Honeypot und Honeynet sind Computersysteme oder Netzwerkkomponenten, die gezielt Angreifer anlocken sollen. Sie lassen sich einsetzen, um Angriffsmethoden zu studieren, von anderen Systemen abzulenken oder Hackern eine Falle zu stellen.
Bei One-Time-Pad (OTP) handelt es sich um ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, bei dem der Schlüssel nur einmalig für die Verschlüsselung einer einzigen Nachricht zum Einsatz kommt. Der Schlüssel hat mindestens die gleiche Länge wie die Nachricht selbst. Das Verfahren gilt als sehr sicher.
Unter OPSEC (Operations Security) versteht man im IT-Umfeld die Summe von Prozessen und Strategien zum Schutz kritischer Daten. OPSEC basiert auf fünf iterativen Teilprozessen, die es nacheinander zu durchlaufen gilt. Ursprünglich stammt der Begriff OPSEC aus dem militärischen Bereich.
Open Source Intelligence ist ein ursprünglich von Nachrichtendiensten geprägter Begriff. OSINT nutzt frei verfügbare, offene Quellen wie Printmedien, TV oder das Internet zur Sammlung von Informationen und Gewinnung von Erkenntnissen. Neben staatlichen Organisationen verwenden auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft verschiedene OSINT-Techniken und -Tools.